DIEKIRCH
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41. Kavalkade in Diekirch: Ausgelassenheit trotz miesen Wetters

Das kann einen Karnevalisten doch nicht erschüttern: Trotz zeitweiliger Regengüsse war die Stimmung bei der Diekircher Kavalkade am gestrigen Sonntag wie immer ausgelassen.

Tausende hatten sich in der Sauerstadt eingefunden, um die schöne Tradition zu pflegen, die den Höhepunkt der auch durch mehrere Bälle geprägten Fastnachtstage in Diekirch darstellt.

Ab 14.00 sorgte die „Luma Marching Band“ für Stimmung in der Avenue de la Gare, während der Wagen der Hauptsponsoren schon vorausfuhr. Der eigentliche Umzug setzte sich gegen 14.30 in Bewegung.

58 Gruppen, zwei Kilometer Zug

Nicht weniger als 58 Gruppen aus dem In- und Ausland bildeten den Umzug, darunter 14 Fußgruppen, drei Fanfaren und 41 Motivwagen.

Die Kavalkade mit einer Gesamtlänge von zwei Kilometern führte von der Gilsdorfer Straße durch die Felser Straße, die rue Alexis Heck, über die „Esplanade“, den „Place Guillaume“, die rue de Stavelot und durch die Bahnhofsavenue zur „Gare“. Während des dreistündigen Events, das für die ESD übrigens mit rund 120.000 Euro zu Buche schlägt, wurden sage und schreibe sechs Tonnen Kamellen, Schokolade, Plüschesel und Gadgets an die Zuschauer verteilt, dazu noch 3.500 „Verwuerelter“. Für Essen und Trinken am Rande des Zuges war natürlich gesorgt. Wobei die Feiernden natürlich auch in eine Bar oder ein Café der Sauerstadt einkehren konnten. Die machten nämlich mit bei der „Mega-Fuesparty“ rund um den „Place de la Libération“.

Nach der Ehrung der schönsten und originellsten Gruppen wurde noch bis tief in die Nacht gefeiert beim Fastnachtsball in der „Aler Seeërei“. Damit ist das Fastnachtstreiben in der Sauerstadt aber noch nicht vorbei: Um die Feierlichkeiten im Jahr des 150. Jubiläums der ersten Kavalkade abzuschließen, laden die „Dikricher Eselen“ am 20. Juni zum „Summerfuesbal“ im Alten Sägewerk.