LUXEMBURG PATRICK VERSALL

Singer-Songwriter Jeannette Dalia Curta veröffentlicht 2014 ihr erstes Soloalbum

Das Wort „Abrackern“ kann die Saarländerin Jeannette Dalia Curta im Schlaf buchstabieren. Die Sängerin und Songschreiberin rumänischer Abstammung hat sich ihren Platz im Scheinwerferlicht hart erarbeitet, und das von klein auf. Die polyglotte Musikerin ist in einem sehr musikalischen Umfeld aufgewachsen: Durch ihren Vater, - „ein Meloman“ -, kam die Tochter schon in jungen Jahren mit sehr unterschiedlichen Musikgenres in Verbindung: rumänischer Folklore, traditionelle Musik aus dem Ostblock sowie mexikanische und kubanische Musik. Und natürlich deutscher Schlager, französischer Chanson, Jazz und Soul.

TV-Format als Chance

Jeannette Dalia Curta ist seit Jahren fest in der saarländischen Musikszene verankert; seit ihrer Teilnahme am „The Voice of Germany“-Casting-Format ist ihre Stimme auch weit über die saarländischen Landesgrenzen hinaus bekannt. Die Musikerin, die vier Jahre am Metzer Konservatorium studiert hat und sich seit fünf Jahren ausschließlich der Musik widmet, sah die Teilnahme an der Musikshow im deutschen Privatfernsehen als Chance: „Wer lädt schon einen unbekannten Künstler in eine TV-Show ein?“. Angst, den Stempel „Castingkünstler“ aufgedrückt zu bekommen, hatte die Musikerin keine. Dalia Curta hat sich im Vorfeld ihrer Teilnahme über das internationale TV- Format schlau gemacht, Recherchen über die „The Voice“-Sendungen in anderen Ländern angestellt.

Das Abenteuer „The Voice of Germany“ sei eine positive Erfahrung gewesen, so Jeannette Dalia Curta rückblickend, die Teilnahme an „The Voice of Germany“ bereut sie „keine Sekunde“. Ihrem Coach Xavier Naidoo verpasst sie Bestnoten, unterstreicht den respektvollen Umgang, der vor und hinter der Kamera herrschte. Vergisst dabei aber nicht, einen kritischen Blick auf das Medium Fernsehen zu werfen. Die Casting-Erfahrung hat ihr gezeigt, dass beim Fernsehen nichts dem Zufall überlassen wird; es gehe um Zahlen und Einschaltquoten, so Jeannette Dalia Curta. Wenn man das Fernsehen aber intelligent verwende, habe man alle Chancen auf seiner Seite, erklärt die Saarländerin.

Songs auf Englisch, Französisch und Deutsch

Jeannette Dalia Curtas Zusammenarbeit mit dem einstigen Juror Xavier Naidoo ging auch nach der Staffel weiter; mit ihm und anderen Künstlern steht sie regelmäßig für das „Sing um dein Leben“- Projekt auf der Bühne. Vor ihrer Teilnahme an der TV-Sendung hatte sie gerade eine Demoplatte mit französischen Kompositionen in einem Studio in Paris eingespielt. Dass sie nun Songs auf Englisch verfasst, hat ihr weder ein Management noch sonst irgendjemand nahe gelegt. Sie hat einfach das Bedürfnis, Lieder auf Englisch zu schreiben und begibt sich auf eine Reise zurück zu ihren musikalischen Wurzeln, zu der Musik, mit der sie aufgewachsen ist.

Für ihr erstes Album, das spätestens im Sommer 2014 in den Regalen stehen wird, dürfen sich die Hörer auf eine Mischung aus englisch- und französischsprachigen Titeln vorfreuen, einige französische Titel hat Dalia Curta ins Englische übersetzt.

Sie hat auch einige Songs auf Deutsch komponiert, ob die den Weg auf die Platte finden werden, steht noch nicht fest. Und eine Komposition in ihrer rumänischen Muttersprache?

Eher nicht, denn Jeannette Dalia Curta möchte dem Hörer nicht zu viel zumuten, in dem sie fünf Sprachen auf eine Platte packt.

Auftritte in Luxemburg

Auf Platte gepresst wurde jetzt ihre erste Single „Living on the bright Side“, die vom luxemburgischen Label G-Minor Records vertrieben wird. Seit Jahren schon arbeitet die vielfältige deutsche Künstlerin mit Musikern aus Luxemburg zusammen, mehrmals gastierte sie bereits mit ihrem Jazz-Sextett in kleineren Locations im Großherzogtum. Sie brauche nach wie vor auch kleinere Bühnen, so Jeannette Dalia Curta. Kleinere Bühnen, wo man den direkten Kontakt zum Publikum hat.