LUXEMBURG
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Deprez legt Amt der UGDA-Vorsitzenden nieder - Girsch übernimmt kommissarisch

Im Musikkonservatorium der Stadt Luxemburg ging gestern Vormittag der 156. ordentliche Kongress der „Union Grand-Duc Adolphe“, den meisten besser unter dem Kürzel UGDA bekannt, über die Bühne. Es war dann auch der letzte Kongress, der von Präsidentin Martine Deprez geleitet wurde. Von 2015 bis gestern stand sie an der Spitze des Musikverbandes. Für die anstehenden Vorstandswahlen lagen bis Ablauf der Bewerbungsfrist keine Kandidaturen vor, so dass die UGDA im kommenden Jahr von einem Gremium aus 13 Personen anstatt 15 geleitet werden wird. So wird die UGDA in den kommenden zwölf Monaten auch ohne Präsident beziehungsweise Präsidentin auskommen müssen, da Deprez aus Zeitmangel zurückgetreten ist. Auch Romain Osweiler hat sein Amt im UGDA-Vorstand aus Zeitmangel niedergelegt. Die Mitgliedschaft ist bekanntlich eine ehrenamtliche Funktion. Bis Januar 2020 wird Vizepräsident Gilbert Girsch die Geschicke der UGDA leiten.

Neben den üblichen Rechenschaftsberichten sah die Tagesordnung eine Anpassung des Reglements betreffend die von der UGDA zuerkannten Auszeichnungen vor. Eine „Echarpe d’honneur“ der UGDA wurde folgenden Jubilarvereinigungen zuerkannt: der Fanfare Holtz für ihr 150-jähriges Bestehen, der „Philharmonie Municipale de Diekirch“ für ihr 150. Jubiläum, der Fanfare Frisingen füe ihren 100. Geburtstag und der „Lënster Musek“ für ihr 100-jähriges Bestehen.

Ein erstes Mal in ihrer Eigenschaft als Kulturministerin richtet Sam Tanson dann das Wort an die Anwesenden. Sie unterstrich die Bedeutung der UGDA und sicherte allen Anwesenden zu, stets ein offenen Ohr für die Belange der UGDA zu haben.