LUXEMBURG
LJ

Fluglotsenvereinigung LACA begrüßt neuen Vorschlag der Zusammenarbeit mit der Deutschen Flugsicherung (DFS)

Die Fluglotsenvereinigung LACA begrüßt den Vorschlag, demzufolge die Anflugkontrolle in Luxemburg bleiben und die Deutsche Flugsicherung (DFS) für die technischen Installationen auf dem Flughafen und die Ausbildung zuständig wäre. Bereits bei einem Treffen im Juli seien die Gespräche mit Minister François Bausch in diese Richtung gegangen, erklärt LACA-Präsident Claude Schmit auf „Journal“-Nachfrage. Der Vorschlag, der keine Auslagerung der Anflugkontrolle zur Folge hätte, sei eine Entscheidung im Interesse des Flughafens und des Landes, sagt Schmit. Die „Luxembourg Approach Controllers Association“ sei „prinzipiell zufrieden“ und hoffe auf konstruktive Gespräche, was die Umsetzung angeht.

Die definitive Entscheidung der Regierung ist indes noch nicht gefallen. RTL zufolge bleibt der ursprüngliche Vorschlag, der eine Auslagerung zur Folge hätte, bestehen. Am Mittwoch war Bausch zusammen mit einer Delegation von Abgeordneten in Langen, um sich vor Ort ein Bild der Arbeit der DFS zu machen. Die Abgeordneten von CSV und „déi Lénk“ hatten allerdings auf eine Teilnahme verzichtet. Für Ende des Monats ist ein weiteres Treffen zwischen der LACA und dem Minister geplant.