LUXEMBURG
JK

Minister François Bausch setzt voll auf sanfte Mobilität

Die Tram kennt in der Tat einen großen Erfolg. Auf der Strecke zwischen der Luxexpo und dem „Stäreplaz“ befördert er täglich im Schnitt über 20.000 Benutzer, hält Mobilitätsminister François Bausch („déi gréng“) in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten François Benoy („déi gréng“) fest.

Mit einer Länge von 45 Meter und einer Breite von 2,65 Meter bieten die im Großherzogtum verkehrenden Trambahnen 304 bis maximal 422 Personen Platz. Seit dem vergangenen 3. Juni und um das Transportangebot der Nachfrage anzupassen, wurde der Takt der Tram-Fahrten tagsüber von sechs auf fünf Minuten erhöht. Dies soll es nach des Ministers Worten erlauben, die Transportkapazität der Tram um 20 Prozent zu steigern.

Bis Ende 2020 soll die Tram-Linie bekanntlich bis zum Bahnhof verlängert werden und bedient dann vier neue Haltestellen, darunter zwei sogenannte „Pôles d’échange“. In den kommenden Wochen wird Luxtram eine Rekrutierungskampagne für neue Tramführer starten.

Der Fuhrpark, der derzeit zwölf Trambahnen umfasst, soll progressiv auf 27 Trambahnen erhöht werden für die Indienststellung der Strecke bis zum Bahnhof und auf 33 für den Betrieb der 16 Kilometer langen Tram-Strecke zwischen Findel und Cloche d’Or. Die 24 Haltestellen der Tram, darunter zehn sogenannte „Pôles d’échange“, sollen nach des Ministers Worten eine ausgezeichnete Verbindung mit den anderen Transportmitteln, sprich dem Zug, der Standseilbahn, dem Bus und dem Auto sicherstellen. Dieses multimodale Angebot werde zweifelsohne Auswirkungen auf die Gewohnheiten der Reisenden haben, sagt Bausch.