PASCAL STEINWACHS

Die politische Neujahrsumtrunkssaison neigt sich zwar langsam ihrem Ende zu, was die Sozengenossen aber nicht daran hindert, ihren „Pot de Nouvel An“ erst am 29. Januar, also fast schon im Frühjahr abzuhalten, wobei sich der Empfang in diesem Fall aber auch zur feuchtfröhlichen Abschiedssause für den am 4. Februar aus dem politischen Leben ausscheidenden Etienne Schneider entwickeln dürfte, der sein zurück gewonnenes Leben anschließend entweder im ArcelorMittal-Verwaltungsrat oder auf den Mond verbringen will.

Die adr lädt ihrerseits bereits am morgigen Donnerstag zu ihrem „Neijoerschpatt“ ein, bei dem mit Sicherheit auch die ein oder andere der rund 800 Mitgliederinnen aufkreuzen wird. Dass der Empfang ausgerechnet im „Schwarzt Haus“ auf Cents stattfindet, klingt indes vielversprechend und ist hoffentlich ein schlechtes Omen.

Bessere Zeiten erlebt haben aber auch schon mal die großherzoglichen Piraten, denen nun nach internen Streitigkeiten sogar eine Anklage wegen illegaler Wahlwerbung droht, da - Freibeuter bleibt Freibeuter - sie es „mit der Buchführung offenbar nicht ganz so ernst“ nahmen, wie sich die Kardinalszeitung gestern verlustierte. Fiese Möpp...