LUXEMBURG
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Schau „Echos luxembourgeois de Mai 68“ öffnet im „Neimënster“

Echos luxembourgeois de Mai 68“ - unter diesem Titel steht die neue Ausstellung im Kulturzentrum „Neimënster“, die gestern Abend ihre Vernissage gefeiert hat. Die Schau im „Cloître et jardin Lucien Wercollier“ zog bereits gestern interessierte Besucher an.

Diesen Monat ist es 50 Jahre her, dass Menschen weltweit auf die Straße gingen, Hörsäle besetzten oder in Fabriken protestierten: Im Mai 1968 ging es um Reformen und um die Auseinandersetzung mit der Vätergeneration und ihrer Verbrechen; gekämpft wurde gegen den Vietnamkrieg und die etablierte Politik, für ein besseres Bildungssystem und ein gerechtes Leben.

Vielseitiges Programm

Neben der Ausstellung im „Neimënster“ gibt es noch weitere Veranstaltungen: Was den 68er Protest in Deutschland und Frankreich verband und wo die Unterschiede lagen, warum in Luxemburg der Protest erst 1971 in Diekirch einsetzte – das beleuchtet das Institut Pierre Werner vom 2. bis 31. Mai gemeinsam mit und in der „Cinémathèque“. Gezeigt werden drei Filme, darunter Roman Brodmanns „Der Polizeistaatsbesuch“, und in der Abtei Neumünster findet eine internationale Podiumsdebatte statt. In Anwesenheit des luxemburgischen Regisseurs Ody Roos läuft zum Abschluss der Reihe am 31. Mai der Film „Pano ne passera pas“: Roos befand sich im Mai 1968 in Paris.

Die Veranstaltungen werden vom Institut Pierre Werner in Zusammenarbeit mit „Cinémathèque de la Ville de Luxembourg“, Tageblatt, CNA und mit Unterstützung vom „Neimënster“ organisiert.


Weitere Informationen unter
www.neimenster.lu