LUXEMBURG
LJ

Die „Luxembourg International Motor Show“ verwandelte die Messehallen in ein Ölbad

Seit Freitag und über das ganze Wochenende herrschten in den Messehallen auf dem Kirchberg für richtige „Petrol-Heads“, waschechte Fans von Pferdestärken, fast schon traumhafte Zustände: Die 19. Ausführung der „JOIN/Motor Show“ öffnete bis gestrigen Sonntag Tür und Tor für Motorsportbegeisterte und Liebhaber wunderschöner Fahrzeugdesigns. Nebenbei konnten Fachaussteller ihre neuen Produkte feilbieten und sich untereinander austauschen.

Breites Angebot

Jeder, der mehr Motoröl als Blut in seinen Adern hat, kam hier voll auf seine Kosten. In den Hallen wurden Traumboliden jeden Kalibers ausgestellt: Vom rassigen Sportwagen über traumhaft teure Nobelkutschen aus vergangenen Tagen und absoluten Kultobjekten bis hin zu den richtig teuren Edelflitzern der heutigen Tage - alles war in den Messehallen vertreten. Auch Wagen von eher selteneren Marken fanden Ausstellungsfläche; für echte Fans ein Genuss, kommt man doch nur selten so direkt in Kontakt mit Boliden aus aller Welt - oder mit Ikonen des Rennsports wie Walter Röhrl, der auch in diesem Jahr den Weg zur Messe fand.

Auch auf zwei Rädern wurde hergezeigt, was die Schmieden der Welt zu bieten haben: Ob von Triumph, Yamaha oder Ducati, echte Biker hatten mehr als genug prächtige Exemplare zu begutachten. Da lässt es sich doch aushalten, bis man nach der Winterzeit wieder das Zweirad auf die Piste bringen kann.

Nebenbei fand auch eine Gebrauchtwagenbörse statt, bei der die Besucher das ein oder andere seltene Schnäppchen zu ergattern hatten. Abgerundet wurde das Programm durch ein Animationsprogramm erster Güte, etwa mit Drift-Wettbewerben oder Motocross-Events. Da wird niemandem so schnell langweilig.

Wer abseits des PS-Lärms lieber eine ruhige Kugel schob, den fand man wohl am ehesten in der Klassiker-Abteilung der Oldtimer, bei denen es etwas genügsamer vonstatten ging.