Nigelnagelneuregierungsmensch Marc Spautz ist nicht zu beneiden. Da bleibt er am liebsten zu Hause in Schifflingen oder fährt zum Urlaub höchstens mal in die Normandie, und nun, als neuer Kooperationsminister, muss er „in Partnerländer wie Togo, Burkina Faso oder auf die Kapverdischen Inseln“ reisen, wie die „Revue“ diese Woche in ihrem Spautz-Porträt zu enthüllen weiß (wobei Togo nicht einmal ein Partnerland ist, aber wir wollen ja nicht pingelig sein).

Auch ist zu erfahren, dass Spautz als Eishockeyspieler früher mal so was wie ein „Raubein auf Kufen“ war und deshalb „auch einstecken gelernt“ hat... „und austeilen“, was ihm heute noch zugute kommt. Seinerzeit hatte Spautz übrigens einen Oberlippenbart und - man mag es sich kaum vorstellen - eine „volle Haarpracht“!

Und wie sieht so ein Tag im Leben einer Ministerperson aus? Aufstehen um halb sechs, gemeinsames Familienfrühstück, und „um Viertel vor sieben Uhr steigt er dann in seinen Dienstwagen“. Mögen tut Marc Spautz indes Bücher, Meeresfrüchte und Shopping, und selbst einkleiden tut er (Jahrgang 1963) sich auch. Sein Lieblingstier ist derweil der Elefant, denn der „ist friedlich, kann sich aber zur Wehr setzen, wenn es sein muss“...