ECHTERNACH
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e-Lake-Veranstalter ziehen Bilanz: Um die 20.000 Festivalbesucher am Echternacher See

Unwetterwarnung am Freitagabend - bange Minuten am Echternacher See. Das e-Lake-Organisationsteam hält die noch wenigen Besucher online auf dem Laufenden. „Wir hoffen das Beste“, sagen die Verantwortlichen - denn auch hier kämpft man mit den Folgen der Regengüsse. Schnell werden Holzspäne auf den Hauptwegen verteilt, damit die Gäste einigermaßen trockenen Fußes über das Gelände wandern konnten, orange Regencapes von Sponsoren an die Besucher verteilt, Schirme dekorieren die Szene - die Musik spielt auf und man tanzt sich das Wetter schön...

Als der Regen dann am späten Abend nachlässt, strömen auf die Besucher auf das Festivalgelände. Es gibt überall nur zufriedene Gesichter, wo man auch hinschaut.

Die Veranstalter zogen gestern im Gespräch eine positive Bilanz: „Wir müssen ja sagen, dass wir am Freitag mit einem blauen Auge davongekommen sind“, sagt Pressesprecher Jempi Hoffmann im Hinblick auf die Geschehnisse in anderen Landesteilen. Trotz des schlechten Wetters am Freitag führen die Veranstalter annähernd 8.000 Besucher auf. „Und die Stimmung war ja auch nach dem Regen wirklich super“, sagt Hoffmann. Am Samstag seien dann rund 11.000 bis 12.000 Festivalbesucher am See gewesen, „und es wurde auch gut verkauft“, sagt Hoffmann, sodass man am Ende des Festivals doch noch zufrieden sein kann.

Keine größeren Einsätze der Rettungskräfte

Auch die Rettungskräfte zogen eine durchaus positive Bilanz. Wie der Leiter der Rettungswache Echternach, Serge Steffes, auf Nachfrage hin präzisierte. Es sei zu keinerlei „größeren Einsätzen gekommen.“ Auf dem Festivalgelände selbst seien rund 40 Personen versorgt worden. „Zehn Personen mussten ins Krankenhaus gefahren werden“, so Steffes.