PASCAL STEINWACHS

Seit die CSV nicht mehr im hauptstädtischen Schöffenrat sitzt (und das ist schon ewig her), gönnt die befreundete Erzbistumszeitung den Hauptstädt‘lern auch gar nix mehr - nicht mal eine klitzekleine Fahrradhängebrücke unter dem Adolphe-Dings. Klar, dass die gestrige „Frage des Tages“ im „Wort“ dann auch ein „Das ist doch wieder nur so ein Prestigeprojekt. Hoffentlich wird es am Ende wenigstens genutzt“, ergab. Da trifft es sich gut, dass sich die „Saint-Paul“-Redakteure (die übrigens immer weniger werden), anstatt im Sommerloch zu versacken, in allerlei lustigen Selbstversuchen à la „15 Minuten schizophren“ üben, eine Art digitaler LSD-Trip. Eher nüchtern als psychedelisch dürfte es indes bei Großherzogs im Palais zugehen, der jetzt wieder besichtigt werden kann, woran gestern freundlicherweise „lessentiel.lu“ erinnerte: „Wer von Henri und Maria Teresa bisher nicht eingeladen wurde, kann jetzt trotzdem bei Ihnen reinschauen: bis 3. September sind Besichtigungen möglich“.

Und Nachhaltigkeitsminister François Bausch (über den ja jetzt eine Biografie erscheint), der wurde gestern in der Presseschau der Regierung als „Frafflis Bausch“ verunglimpft. Da hatte wohl noch jemand ein Hühnchen mit Frafflis zu rupfen...