PASCAL STEINWACHS

Aus dem sonnenklaren „Nein! Nein! Nein!“ der CSV zu den Referendumsfragen machte die Erzbistumszeitung gestern ein dezentes „Nein, aber Ja“, sagt die Spautz/Wiseler/Zeimet-Truppe zwar „Nein zum Ausländerwahlrecht“, dafür aber „Ja, zur politischen Integration von Ausländern über das Nationalitätengesetz“, so dass aus einem „Nein! Nein! Nein!“ schon mal ein „Nein, aber Ja“ werden kann.

Gottlob kommen aber nicht alle „Wort“-Artikel derart kompliziert rüber, dürfte doch auch der letzte Referendumsneinsager verstehen, was mit „Blaulicht gegen Rotlicht“ gemeint ist. Berichtet wird hier über einen letztwöchigen Abstecher der Minister Mutsch und Braz nach Stockholm, die vor Ort, wahrscheinlich unter den wachsamen Augen des Blaulichts, „im direkten Gespräch“ erfahren wollten, wie das schwedische Rotlicht, das ja bekanntlich nicht gerade kundenfreundlich ist, denn so funktioniert. Eine weitere Bildungsreise steht dann für Anfang März auf der Agenda, wenn sich die beiden Minister das Amsterdamer Rotlicht anschauen wollen, das ja praktischerweise direkt im Fenster beworben wird, und das im Vergleich zu Schweden um ein Vielfaches röter ist. Blaulicht soll es aber auch hier geben...