LUXEMBURG
SOPHIA SCHÜLKE

„Explore Luxembourg“ eröffnet touristische Saison - Infostände noch heute auf „Place d’Armes“

Wenn der kalendarische Frühlingsanfang am 20. März meist nur ein Datum ohne sprießende, grünende oder gar blühende Realitäten ist, lässt sich der nahende Frühling dann Ostern meistens nicht mehr übersehen. Auch wenn das Wetter nicht mitspielt, aber die Tage werden länger und milder - und das lockt die Menschen wieder verstärkt vor die Tür und auch über die Landesgrenzen hinaus. Also Zeit, dass Luxemburg seine touristische Saison eröffnet.

Dieser Akt wurde gestern gesellig und musikalisch mit der Veranstaltung „Explore Luxembourg“ auf dem „Place d’Armes“ begangen - in Anwesenheit von Wirtschaftsstaatssekretärin Francine Closener, der Weinkönigin Jana Steinbach und zahlreichen interessierten Besuchern. Denn auf dem „Place d‘Armes“ haben neben dem „Luxembourg City Tourist Office“ (LCTO) auch fünf regionale Tourismusbüros ihre Informationsstände aufgebaut. Hier stellen sie noch bis zum heutigen Samstag ihre Angebote für Urlaub und Freizeit vor. Zudem zeigen auch das „Lëtzebuerg City Museum“, das „Luxembourg Science Center“, das „Château Vianden“, die Tourismuscenter „Robbesscheier“ und „Heringer Millen“, das Museum „Thillenvogtei“, die „Wahler Aktiounsschmëtt“ sowie die Weingüter Laurent & Rita Kox und J. P. Steinmetz-Duhr, was sie aktuell zu bieten haben.

Mehr Betten für mehr Touristen

Wirtschaftsstaatssekretärin Francine Closener zeigte sich gestern zur Eröffnung der touristischen Saison optimistisch, zumal im Vorjahr erstmals die Marke von drei Millionen Übernachtungen überschritten wurde: „In den vergangenen vier bis fünf Jahren haben wir jedes Jahr neue Rekordzahlen bei den Übernachtungen aufgestellt, wir hoffen natürlich, dass dieser Trend weitergeht“.

Das wiederum soll aber nicht dem Zufall überlassen werden, zumal man bei Veranstaltungen wie der „Expogast“ bereits an Grenzen stoße. Aus diesen Gründen will man in die Schaffung zusätzlicher Übernachtungsmöglichkeiten investieren: In den kommenden vier bis fünf Jahren sollen so laut Aussage von Closener rund 1.500 neue Zimmer für Touristen geschaffen werden.

Ob nun Ösling, Müllerthal oder Kasematten, die Mischung macht es: Die Hauptstadt wäre nicht „so flott“ ohne das Land und das Land nicht so flott ohne die Hauptstadt, da war man sich gestern auf dem „Place d‘Armes“ einig. Und so konnte Tanja Bollendorf, „Head of Sales & Operations“ beim LCTO, direkt einige Höhepunkte empfehlen, die in Luxemburg-Stadt demnächst anstehen: Los ging es schon gestern mit der Wiedereröffnung der Bockkasematten nach der Winterpause, auch tägliche Stadtrundführungen werden wieder angeboten, das Programm „Summer in the City“ empfiehlt sie dann für die Sommermonate.