LUXEMBURG
INGO ZWANK

Gil Linster lädt zum „Meet & Greet“-Event beim letzten „Nascar“-Rennen nach Zolder ein

Auch beim letzten Rennen in Zolder hofft er auf etwas Regen: Im vergangenen Jahr war Gil Linster als erster Luxemburger in die „Nascar Whelen Euro Series“ eingestiegen. Die „Nascar Whelen Euro Series“ ist eine von der Nascar geförderte Stockcar-Meisterschaft, die in Europa ausgetragen wird.

Er überzeugte von Beginn an

Gleich beim ersten Event in Valencia zeigte Linster sein Können und sicherte sich im ersten Lauf Punkte auf Platz zehn. Er wurde Sechster bei den „Rookies“.

Bei Gil begann alles im Alter von zwei Jahren, erzählt er im „Journal“-Gespräch, als er mitbekam, dass sein Vater Armand Rennen in einem 65er Mustang fuhr. Nach dem ersten Tret-Wagen ging es schnell für den 24-Jährigen mit den PS-Stärken nach oben. „Wenn ich in der Schule eine ordentliche Prüfung hingelegt hatte, gingen wir zum Kartfahren“, und mit sechs, sieben Jahren standen bereits die ersten Rennen im Kartsport an. In der Schule strengte Gil sich dann richtig an, um die Belohnungen Kartfahren zu bekommen. „Ansonsten hätte ich sicherlich nur das Nötigste gemacht, um den Schulabschluss zu bestehen“, sagt Gil, da er sein Ziel damals schon fest vor Augen hatte.

Mit seinem 65er Mustang bestritt Gil jetzt seine Rennen - und überzeugte hier vor allem „im Regen“. Wie es der Zufall wollte, schaffte es Linster „über die bekannten Ecken“ und zur richtigen Zeit am richtigen Platz neben den notwendigen Kontakten, dass ein italienisches Nascar-Team auf ihn aufmerksam wird - und er zu einem Training eingeladen wird. Ganz nach dem Motto: „Wenn der Kerl es bei Regen in einem solchen Mustang schafft, dann auch in einem Nascar-Wagen. Wie sollte es anders sein: „Beim Training in Italien regnete es - und ich war rund 20 Sekunden schneller als der Elite2-Fahrer des Teams.“ Damit hatte er den Vertrag in der Tasche.

Unterwegs im Team „CAAL Racing“

Jetzt geht bereits die zweiten Saison mit dem Chevrolet SS-Silhouette, der mit dem 5,7l V8 Motor 400 PS leistet, beim Team „CAAL Racing“ zu Ende - „auch wenn die Saison aktuell etwas durchwachsen war.“ In Zolder will Gil am Wochenende noch einmal zeigen, was er mit seinem Fahrzeug listen kann.

Für die Zukunft hofft Gil Linster darauf, dass er in absehbarer Zeit sein erstes offizielles Rennen in Amerika absolvieren kann. Doch im Gegensatz zu der europäischen Nascar-Serie fährt man in Amerika ausschließlich sogenannte Oval-Rennen. Um für diese Herausforderung gewappnet zu sein und um die nötige Erfahrung zu sammeln, bestreitet der Luxemburger parallel zur Euro Series auch die LMV8-Meisterschaft in den Niederlanden. Noch bis Dezember wird diese Meisterschaft auf dem Oval in Venray ausgetragen.

„Wobei für mich die Nascar-Rennen immer noch im Vordergrund stehen“, sagt Gil, der sich mittlerweile einen entsprechenden Bekanntheitsgrad erfahren hat. „Es ist schon interessant, wenn man auf der Straße angesprochen wird und die Leute ein Selfie mit einem machen wollen“, schmunzelt er - dies nutzt der Rennfahrer und kombiniert die Fanbegeisterung mit einer Aktion für den guten Zweck.

In Zolder fährt Linster am Wochenende für die Vereinigung „Hand an Hand fir Afrika“ mit den treibenden Kräften Paul Schroeder und André Wiesen.

Fachsimpeln mit Gil - Verlosung von VIP-Karten

So wurde ein „Meet&Greet“-Paket auf die Beine gestellt, VIP-Pass, Autogrammkarten, Fanartikel mit der Nummer #44 sind darin zu finden. Mit dem Bus anreisen, das Rennen schauen und danach den Fahrer treffen und über alles plaudern, „das ist
die Idee, und der Erlös kommt der Vereinigung ‚Hand an Hand fir Afrika‘ zugute“, wie auch Gils Vater, Armand Linster, ausführt. Das „Journal“ verlost zwei Karten im „VIP-Status“ für das „Meet&Greet“ mit Gil Linster.

Rufen Sie heute um 14.00 unter der Nummer 49 30 33 845 an und verraten Sie uns die Startnummer von Gil, mit der er unterwegs ist.


Ein Blick in den noch offenen Rennkalender von Gil Linster in
der „Nascar Whelen Euro Series 2018“: 20. - 21. Oktober Zolder/Belgien
Der Kalender der LMV8-Venray 2018 sieht noch folgende Rennen vor:
am 28. Oktober und am 26. Dezember