LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Ab dem 4. November, 14.00, warten zusätzliche 677 PKW-Stellplätze auf die Besucher

Ein buntes Programm stand gestern auf der Tagesordnung des „City Breakfast“ der Stadt Luxemburg. So sollen zwei Pop-Up Stores ab November für sechs Monate in die Rue Philippe II einziehen, wie Schöffe Serge Wilmes zu berichten wusste. Unter 39 Kandidaten wurden die beiden Geschäfte zurückbehalten, es handelt sich um ein Store für Erwachsene und ein Store für Kinder. Mit Nachdruck wies Wilmes darauf hin, dass es wohl einen Dialog mit den Verantwortlichen der vor kurzem gegründeten Geschäftsvereinigung „Down Town“ gibt, entgegen anders lautenden Äußerungen der Verantwortlichen der Vereinigung. Und auch die Vereinigung wurde in diesem Zusammenhang gehört, sagte Wilmes, denn „der Handel liegt dem derzeitigen Schöffenrat besonders am Herzen“.

Das modernste Parkhaus der Stadt

Weiter war zu erfahren, dass das „Parking Neipperg“ am Montag, dem 4. November ab 14.00 seine Türen im Bahnhofsviertel für die Besucher öffnen wird. Nach einer Generalüberholung des Parkings warten nun 677 Pkw-Stellplätze auf die Besucher. Alles sei neu und schön und somit sei dieses Parkhaus das „modernste Parkhaus“ der Stadt, wie Bürgermeisterin Lydie Polfer meinte. Durchgeführt wurde die Instandsetzung bekanntlich nach den Plänen des Büros „WW+Architektur + Management“. Da bislang noch kein Betreiber gefunden wurde, wird die „Brasserie“ am kommenden 4. November noch nicht öffnen, hielt Wilmes fest.

Im Zusammenhang mit der am 3. November anstehenden Änderungen im Bus-Netz wies die Bürgermeisterin darauf hin, dass der Radfahrerweg auf der „al Bréck“ zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt sein wird. Was nun Allerheiligen und Allerseelen betrifft, so erinnerte die Bürgermeisterin daran, dass auf den Friedhöfen in der Hauptstadt ab dem 1. November keine Arbeiten mehr an den Gräbern, zum Beispiel Putzen oder Anpflanzen von Blumen und Ähnliches, durchgeführt werden dürfen. Polfer wies darauf hin, dass auf den 13 Friedhöfen der Stadt Luxemburg im vergangenen Jahr 635 Begräbnisse stattfanden, davon 401 mit Sarg (zwei Drittel) und 234 mit Urne (ein Drittel).

Nun anmelden

Schöffe Patrick Goldschmidt teilte mit, dass die „Winterlights“ vor der Tür stehen. Das genaue Programm soll am kommenden 11. November auf einer Pressekonferenz vorgestellt werden. Für den vom 21. November bis zum 24. Dezember stattfindenden Weihnachtsmarkt auf der „Plëss“ und der „Place de la Constitution“ („Gëlle Fra“) stellt die Stadt Luxemburg wieder Chalets für Leute, die keine Schausteller sind, zur Verfügung. So können vier Chalets auf dem „Marché solidaire“ von 22. November bis zum 23. Dezember von 11.00 bis 18.00 am „Roude Pëtz“ zum Preis von 15 Euro pro Tag angemietet werden. Auf der „Plëss“ stehen während des Weihnachtsmarktes vier Chalets für Privatpersonen zur Verfügung, die ihre artistischen Kreationen verkaufen wollen, zur Verfügung, dies bei einer Miete von 25 Euro pro Tag. Einschreibeformulare für das Anmieten der Chalets finden Interessierte auf www.vdl.lu. Weitere Informationen sind bei Marie-France Lamesch, Telefon 4796-4299, von 8.00 bis 12.00 und von 13.30 bis 15.309 zu erfragen.

Am Sonntag, dem 30. November von 9.00 bis 17.00 organisiert die Stadt Luxemburg einen „Vide grenier hivernal“ sowie einen Second Hand Shop für Spielzeug und Kinderkleidung in der Limpertsberger Victor Hugo-Halle. Auch hier finden Interessierte ab dem 1. November Anmeldeformulare auf www.vdl.lu.

Der schöne alte Baum im „Parc Pesctore“ hat den Sommer nicht gut überstanden und muss gefällt werden, wusste die Bürgermeisterin weiter zu berichten. Er wird ersetzt durch einen Magnolienbaum aus den Niederlanden, der in der Zeit vom 5. bis zum 15. November angeliefert werden soll. Deshalb muss die Avenue Pescatore und ein Teilstück des Boulevard Prince Henri gesperrt werden.

Abschließend monierte die Bürgermeisterin, dass in Sachen Radweg in der Avenue Marie-Thérèse derzeit herzlich wenig passiere. Noch immer warte die Stadt auf die Erlaubnis vom Mobilitätsministerium, diesen Radweg anlegen zu dürfen. So lange diese Erlaubnis nicht vorliege, könne die Stadt die besagte Strecke (gegenüber dem Bischofspalast) nicht als Radweg anlegen.