LUXEMBURG
INGO ZWANK

Luxemburger Rettungskräfte treten bei der 20. „World Rescue Challenge“ an

Vom 12. bis 15. September findet in La Rochelle, Frankreich, die 20. „World Rescue Challenge“ (WRC) statt. Hier werden sich rund 300 Erste-Hilfe- und Rettungshelfer aus 16 Ländern zwei Herausforderungen stellen.

„Trauma Challenge“

Die „Trauma Challenge“ simuliert die verschiedensten Einsatzszenarien, bei denen die Rettungsmannschaft, die aus zwei Ambulanzhelfern besteht, ein oder zwei Opfer in zehn Minuten beurteilen, behandeln und retten muss. Bewertet werden vor allem die Sicherheit aller Beteiligten, der Kontakt zum Patienten und die Beurteilung seines Zustandes, sowie die Behandlung der Verletzungen.

„Extrication Challenge“

Bei der „Extrication Challenge“ treten Rettungsmannschaften an, um in einem vorgegebenen Zeitraum Patienten schonend aus verunglückten Fahrzeugen zu retten. Eine Rettungsmannschaft setzt sich üblicherweise aus einem Einsatzleiter (Incident Command), einem inneren Retter (Medic) und dem „Technical /safety Team“ (vier Personen) zusammen.

Platzierungen unter den Top 10

Bewertet werden vor allem die Kommunikation innerhalb der Rettungsmannschaft sowie mit den Unfallopfern, die Effizienz des Einsatzplanes, die fachmännische Nutzung des Rettungsmaterials und der schonende Umgang mit den Unfallopfern.

Die Luxemburger Mannschaften sind hier immer mit guten Ergebnissen aufgefallen, darunter auch Platzierungen unter den Top 10. In diesem Jahr wird das Großherzogtum in La Rochelle durch das Trauma-Team Mamer und durch ein Team des CIS Mamer und des CIS Lintgen vertreten sein. Ferner wird die „Luxembourg Rescue Organisation (LRO)“ mit drei Wertungsrichtern anwesend sein.