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INTER‘RED bringt Einsatzkräfte aus der Großregion näher zusammen

Auftaktveranstaltung am Donnerstag im saarländischen Großrosseln für das grenzüberschreitende Projekt INTER´RED. Das bis Ende 2021 angelegte Projekt beschäftigt sich mit der Intensivierung und dem Ausbau der grenzüberschreitenden Rettung zwischen Frankreich, Rheinland-Pfalz, Saarland, Belgien und Luxemburg. Der Projektname INTER´RED ist übrigens ein Wortspiel aus dem EU-Proramm „INTERREG“ und dem Begriff „Rettungsdienste“.

Vernetzung und Harmonisierung

Ein Schwerpunkt des Projektes wird die Zusammenarbeit bei der Notrufverarbeitung und die Vernetzung der Rettungsleitstellen sein, damit beispielsweise der französische Verunglückte auch auf deutscher Seite in der Rettungsleitstelle verstanden werden kann und ihm schnellstmöglich Hilfe zu Teil wird.

Oder der Schaffung von technischen Voraussetzungen, damit der deutsche Wasserschlauch auch in Luxemburg auf den Hydranten passt. Technisches Gerät soll in der Grenzregion für die Helfer universell einsetzbar sein. Rheinland-Pfalz beschäftigt sich dabei insbesondere mit der Thematik eines großflächigen Stromausfalls.

Angleichung der Ausbildungen und der Sprachkompetenzen

Neben der Zusammenarbeit im technischen Bereich, wird auch das Thema grenzüberschreitende Ausbildung ein ganz wesentlicher Teil des Projektes sein um die derzeit noch sehr unterschiedlichen Ausbildungsgänge in den Projektländern einander anzugleichen und die Sprachkompetenzen auf allen Seiten auszubauen. „Risiken und Schadenslagen stoppen nicht an Landesgrenzen. Rettungsdienste müssen daher grenzüberschreitend helfen können.

Mit dem Projekt wollen wir das Rettungswesen in den Staaten der Grenzregion stärker zusammenführen und so die gemeinsame Hilfe ausbauen“, wird Thomas Linnertz, Präsident der für den Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz zuständigen Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in einer Pressemitteilung der ADD zitiert.