LUXEMBURG
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„Luxembourg Culinary Catering Team“ greift nach Edelmetall

„Wir sind vorbereitet und rechnen uns Medaillenchancen aus!“ So kommentiert Jaques Schoumacker, Mitglied des „Luxembourg Culinary Catering Team“, das beim „Villeroy&Boch Culinary World Cup“ mit an den Start geht. Das Team besteht aus Schoumacker, René Kertz, Marc Mertes und Laurent Baudouin, das Management obliegt Jean-Claude Brill und Jerry Herckes, Helfer sind Marion Biebricher, Patrizia Steichen und Marco Schneider.

Langjährige Wettkampferfahrung

Dabei kann das Team auf eine bereits langjährige Wettkampferfahrung zurückblicken. „Ja, wir sind ja quasi die alte Nationalmannschaft. Doch es hat uns so viel Spaß gemacht, dass wir uns sagten, 2010 soll noch nicht Schluss sein, wir machen weiter, eben aus Spaß an der Freud‘.“

So wurde das Regional-Team ins Leben gerufen, das sich aber nach der IKA/Olympiade der Köche 2016 in Erfurt in die Catering-Mannschaft umbenannte. „Dies kam zufällig, da man uns fragte, doch in der anderen Kategorie anzutreten.“ Hier trafen die Luxemburger dann auf Mannschaften wie diejenige der deutschen Bundeswehr, „die sich fast zwei Jahre auf die Olympiade vorbereitet haben - und am Ende mit einer Bronzemedaille belohnt wurden.“ Und die Luxemburger: „Wir haben zweimal zusammen trainiert… und eine Silbermedaille erkocht. Wir sind eben ein eingespieltes Team“, sagt Schoumacker, der hierin eine der Stärken seiner Mannschaft sieht.

Mit einigen Trainingseinheiten hat sich das Team auf den „Culinary World Cup“ vorbereitet, „aber nur auf 40 Leute ausgelegt, beim Wettbewerb müssen wir für 150 anrichten…“

Was die „Lebensmittelverschwendung“ anbelangt, „worauf beim Wettbewerb ein besonderes Augenmerk gelegt wird“, so setzt das Team darauf, dass „wirklich alles verwendet wird.“ Dies geht soweit, dass die Schale entsprechend zu einem geschmackvollen Pulver umgewandelt wird.

In welche Richtung geht die Küche des Teams? „Ziel ist es doch, die Luxemburger Küche entsprechend auch bei solchen Wettbewerben zu vermitteln.“ Die Luxemburger Küche sei ja vom Grunde genommen her eine Bauernküche. „Und so kommt es darauf an, diese Küche zu veredeln mit den Möglichkeiten, die man hat - und doch den traditionellen Geschmack zu erhalten“ - so darf man sich sicherlich auf kulinarische Highlights freuen.

Welchen Stellenwert schreibt Schoumacker dem „Villeroy&Boch Culinary World Cup“ zu? „Es ist der zweitgrößte gastronomische Wettbewerb der Welt - daher kommt dem Wettbewerb ein ganz hoher Stellenwert zu. Er ist ein gutes Werbefenster vor allem für Luxemburg, aber natürlich auch für die Gastronomie im Allgemeinen. Hier erfolgen die Weichenstellungen für die kommenden Jahre in gastronomischer Hinsicht. Hier erfährt man, in welche Richtung die Sterneküche gehen wird.“