LUXEMBURG
JK

14 von 66 in Europa registrierten invasiven Arten in Luxemburg vertreten

Die europäische Liste invasiver, fremder Arten wurde kürzlich um 17 Arten erweitert und umfasst nun 66 Arten, hält der Südabgeordnete Mars Di Bartolomeo (LSAP) in einer parlamentarischen Anfrage an Umweltministerin Carole Dieschbourg fest. Von der Ministerin will er nun wissen, welche Arten in Luxemburg vertreten sind und was gegebenenfalls gegen sie unternommen wird.

In der nun vorliegenden Antwort weist Ministerin Dieschbourg darauf hin, dass derzeit von 66 invasiven Arten in Europa deren 14 in Luxemburg vertreten sind, und zwar fünf Pflanzen - Göttertraum, Himalaya-Balsamin, Riesenbärenklau, Nuttalls Wasserpest und brasilianisches Tausendblatt - und neun Tiere - amerikanischer Krebs, kalifornischer Krebs, asiatischer Dübel, Nilgans, Sonnenbarsch, Nutria, Bisamratte, Waschbär und Florida-Schildkröte.

Vier Bereicheder Bekämpfung

Was die Bekämpfung der invasiven Arten anbelangt, sind in Luxemburg aufgrund der europäischen Reglementierung vier große Bereiche vorgesehen: Die Prävention, die Früherkennung und die schnelle Ausrottung, Flächenverwaltung, Sensibilisierung und Ausbildung.

Was nun die am meisten verbreiteten Arten betrifft, so wurden sogenannten „Plans d’action pour espèces exotiques envahissantes“ ausgearbeitet, in der die für jede Art vorgesehen Aktionen ausgelistet werden. „Für jeden Aktionsplan soll demnächst eine öffentliche Konsultation gestartet werden“, sagt Dieschbourg abschließend.