LUXEMBURG
PASCAL STEINWACHS

Der Sommer kann kommen, wird dieser doch in der Hauptstadt „mit Riesenrad und Strand“ gefeiert, wie „lessentiel.lu“ die Sommersause gestern zusammenfasste, soll die Schobermesse doch in diesem Jahr wegen dem Coronadings durch „mehrere kleine Sommerfeste“ ersetzt werden, und was gibt es kleineres als so ein 50 Meter hohes Riesenrad mit 36 Gondeln, das auf der „Kinnekswiss“ bestimmt unter Berücksichtigung sämtlicher Coronaregeln gedreht werden kann. Einziger Wermutstropfen: Alkohol wird auf den Festen nicht ausgeschenkt, was natürlich eine schlimme Sache ist, ist so ein Riesenradtrip oder Strandbesuch (täglich von 10.00 bis 22.00 auf der Place du Théâtre!) doch ohne Fusel nur schwer vorstellbar.
Schwer vorstellbar ist aber auch eine „Chamber“ ohne Gast Gibéryen, macht dieser - laut „Wort“ ein „Urgestein“, laut „Tageblatt“ ein „altgedienter Haudegen“- doch nun endlich seine Rentenansprüche geltend, nachdem er sein Abgeordnetenmandat nun schon so lange innehat, dass sich schon keiner mehr daran erinnert, ob der seinerzeitige Premierchef nun  Joseph Bech oder Pierre Dupong gewesen ist. Für eine 5/6-Pension dürfte es beim dienstältesten Abgeordneten jedenfalls ausreichen. Den Sommer will der rüstige Bald-Pensionär übrigens auf dem Riesenrad verbringen...