LUXEMBURG
SVEN WOHL

Verkehrskontrollen der Polizei im Jahr 2019 im Überblick

Entgegen mancher Mutmaßung führt die Polizei Kontrollen im Straßenverkehr nicht mit dem Ziel durch, Autofahrer zur Weißglut zur bringen. Tatsächlich steht hier die Frage der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer im Vordergrund.

Mehrere Informationskampagnen

Neben den Kontrollen werden auch stets Informationskampagnen zusammengestellt. Diese entstehen in Zusammenarbeit mit dem Mobilitätsministerium wie auch mit der „Sécurité Routière“. Im Jahresbericht der Polizei für 2019 wird bestätigt, dass allein während dieser Kampagnen, die von der Dauer her von wenigen Tagen bis zu vier Wochen anhalten können, 8.500 Kontrollen durchgeführt worden sind. Hierbei wird sich auf unterschiedliche Themen konzentriert, wie etwa die übertriebene Geschwindigkeit, übermäßiger Alkoholkonsum, die Selbstablenkung am Steuer mit Hilfe von Smartphones oder anderen Geräten oder auch bei den Motorrädern. All diese Initiativen werden ergriffen, um die Zahl der Verletzten und Toten auf unseren Straßen auf Null reduzieren zu können.

Polizei macht Schule

Um den Kleinen die Verkehrssicherheit näher zu bringen, ist die Polizei auch in den Grundschulen aktiv. Hierbei werden den Schülern die wichtigsten Reflexe des Straßenverkehrs bereits im jüngsten Alter näher gebracht. Auch in den Sekundarschulen wird dies fortgesetzt, etwa während der „Mobilité et Sécurité sur les routes“-Tagen.

Was Neuheiten für das vergangene Jahr angeht, so berichtet die Polizei von einer fahrradspezifischen Ausbildung. Daran beteiligt waren etwa 20 Minderjährige, die aus Familien stammen, welche einen Asylantrag gemacht haben. Diese Ausbildung hat drei Tage in Anspruch genommen. Neben dem Lernen des sicheren Fahrradfahrens wurde auch der sichere Schulweg von den Wohninfrastrukturen bis hin zur Schule einstudiert. Dieses Angebot wurde mit Hilfe von Ausbildern des OLAI realisiert.