NÜRBURGRING/GELSENKIRCHEN
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Weiterer Rückschlag für Nürburgring: „Grüne Hölle Rock“ fällt ins Wasser

Das Ruhrgebiet bekommt mit „Rock im Revier“ ein neues Festival - das ist zugleich das Aus für das Festival „Grüne Hölle Rock“ am Nürburgring. Dies teilte der Konzertveranstalter Deag gestern in Berlin mit. Die Karten für das Festival vom 29. bis 31. Mai gelten weiter. Eigentlich sollte „Der Ring - Grüne Hölle Rock“ an der Eifelrennstrecke steigen - als Ersatz für „Rock am Ring“, das ins nahe Mendig gezogen war und im Juni steigt. Der Nürburgring hatte in diesem Jahr bereits die Formel 1 verloren.

„Ganz Schalke 04 und die Region werden das Revier in der Veltins-Arena rocken“, wird FC Schalke-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies von der Konzertagentur zitiert.

Metallica, Muse, Kiss und Co.

Deag-Vorstandschef Peter Schwenkow zeigte sich erfreut: Die Fans hätten nun die Chance auf ein Rockspektakel mitten im Ruhrgebiet. Erwartet werden dort unter anderem die Bands Metallica, Muse und Kiss. Die Veltins Arena in Gelsenkirchen-Schalke habe eine lange Rocktradition und die Infrastruktur biete ideale Bedingungen - inklusive Zeltplatz, erklärte der Konzertveranstalter.

Der Grund des Umzugs ist ein Kostenstreit zwischen der Deag und dem Rennstreckenbetreiber Capricorn Nürburgring GmbH (CNG). Der Konzertveranstalter wirft der CNG Vertragsbruch vor: Sie habe sich nicht an den bisherigen Kosten etwa für Künstlergagen und Werbung beteiligt. Mit dem Nürburgring war ein Fünf-Jahres-Vertrag ausgemacht. Der CNG zufolge war der Ticketverkauf am Ring hinter den Erwartungen zurückgeblieben.


Alle Karten für „Der Ring - Grüne Hölle Rock“ gelten laut Deag für „Rock im Revier“ im Innenraum. Fans könnten ihre Karten auch für das Partnerfestival „Rockavaria“ in München umtauschen oder dort zurückgeben, wo sie gekauft wurden