ESCH/ALZETTE
INGO ZWANK

Rollerderby: „Les Grandes Duchesses de Luxembourg“ haben Feuertaufe siegreich bestanden

Drängeln, Schubsen, Blocken: Beim Rollerderby kann es schon mal hart zur Sache gehen. Der Kult-Wettkampf ist Frauensache, ein luxemburgisches Team hat jetzt auch seine Feuertaufe bestanden.

Rollerderby ist ein aus den USA stammender Vollkontaktsport mit Rollschuhen, der mehrheitlich von Frauen ausgeübt wird. 1935 veranstaltete der Sportpromoter Leo A. Seltzer das erste Roller-Derby-Rennen in Chicago, ehe zu Beginn des 21. Jahrhunderts Roller Derby schließlich auch den Weg aus den USA nach Europa fand. Roller Derby, das ist ein bisschen wie Rugby auf Rollschuhen. Beim Rollerderby treten zwei Teams à fünf Spielerinnen gegeneinander an. Jedes Team hat eine „Jammerin“, die auf der Piste versuchen muss, die gegnerischen Spielerinnen zu überrunden, um so Punkte für das Team zu erzielen. Schwierig nur, dass die anderen gegnerischen „Blockerinnen“ dies verhindern wollen.

Daher sind Mundschutz, Helm und Gelenkschützer absolut notwendig, auch wenn nicht immer blaue Flecken vermieden werden können.

Mittlerweile hat auch Luxemburg sein eigenes Rollerderby-Team, „Les Grandes Duchesses de Luxembourg“ - und das bestritt gestern in der Rockhal gegen die „Blackland Rockin‘ K Roller de Charleroi“ das erste Rollerderby-Match im Großherzogtum. „Und wir haben gewonnen“, jubelte Anna Cunha im Gespräch. „Wir freuen uns tierisch“, vor allem wohl auch darüber, dass viele Fans den Weg nach Esch gefunden hatten. Und prompt wurde das Team auch ins europäische Ranking aufgenommen, die „genau Platzierung wird uns noch mitgeteilt!“
Bereits am 8. November steht in Düdelingen das nächste Spiel der „Großherzoginnen“ an