LUXEMBURG
JK

Bautenminister François Bausch weiht Rosengarten auf dem „Rondelles“-Gelände ein

Ein erster UNESCO-Rundweg („Promenade UNESCO“), der die Schönheit der ehemaligen Festungswerke und den Charme der Altstadt Luxemburgs, die am 17. Dezember 1994 die Erklärung zum UNESCO-Weltkulturerbe bewirkten, beschreibt, wurde Mitte Juni 2018 seiner Bestimmung übergeben. Geschaffen wurde dieser UNESCO-Rundweg auf Initiative des „Comité Alstad“ und der Stadt Luxemburg. Auf den Gelände der einstigen Vauban-Festung, dem sogenannten „Rondelles“-Gelände unterhalb der „Cité Judiciaire“, wurde der „UNESCO-Rundgang Luxemburg Altstadt und Festung“ vom „Patrimoine Roses pour le Luxembourg“ mit einheimischen Rosen bepflanzt, der Anfang Oktober vergangenen Jahres im Beisein des damaligen Kulturstaatssekretärs Guy Arendt vorgestellt wurde.

Rosen aus Luxemburg

Ehemalige und moderne luxemburgische Rosen wurden von der von Claudine Als präsidierten Vereinigung „Patrimoine Roses pour le Luxembourg“ in den Steintrögen entlang der Festungsmauern unterhalb des Heiliggeist-Plateaus angepflanzt. Im 19. Jahrhundert war Luxemburg bekanntlich eine Hochburg des Rosenexports. Rosen aus dem Großherzogtum, vornehmlich aus Limpertsberg und Walferdingen, schafften es gar bis nach New York und Brasilien.

Am gestrigen Spätnachmittag war es Mobilitäts- und Bautenminister François Bausch vorbehalten, den Rosengarten auf dem Gelände der „Rondelles“ seiner Bestimmung zu übergeben. Dieser Rosengarten soll das Gelände der „Rondelles“ valorisieren, indem der außerordentliche geschichtliche Reichtum dieses Geländes und des UNESCO-Rundwegs durch eine Vielzahl an luxemburgischen Rosen hervorgehoben wird.