CLAUDE KARGER

Wieder was dazu gelernt. Aus einem hochinteressanten „T“-Interview mit der „Daaflux“-Präsidenten erfahren wir unter anderem, wie die Gebärdennamen einiger Minister lauten. Bei Fernand Etgen gibt‘s ein breites Lächeln, bei Carole Dieschbourg wird natürlich auf den charakteristischen Zopf hingewiesen. Aber: „am witzigsten ist wohl die Gebärde für Außenminister Jean Asselborn. Die Handbewegung, die ein klein wenig so wirkt, als explodiere (à la „merde alors“) eine Bombe neben seinem Kopf, deutet darauf hin, dass er häufig rote Wangen hat“. Und nicht nur, wenn er mit dem Drahtesel durch die Welt rauscht! Bei Stichworten wie Salvini, Orban oder Kurz beginnt unser Chefdiplomat langsam zu kochen. Böse Zungen behaupten, dass schon der Name Etienne den Siedeprozess gehörig zu beschleunigen vermag... Beschleunigt wird dieser Tage auch „der Fahrplan nach Gambia“, wie das „T“ gestern einen Artikel übertitelte, der vorgab zu erklären, „warum ‚De Kleeschen’ die neue Regierung bringen soll“. Na, die bringt sich wahrscheinlich schon selbst, wenn die zweite Dreier eingetütet ist, nicht wahr? Spannender ist da schon die „T“-Frage: „Wie gefährlich ist die LSAP-Basis?“ Wahrscheinlich sieht die Handbewegung für diese in der Gebärdensprache ähnlich aus wie die für den Jang. Bombenstimmung garantiert.