LUXEMBURG
PASCAL STEINWACHS

Derweil das „Tageblatt“ seiner Leserschaft gestern den Mund mit dem „Kirschkuchen des François Bausch“ wässrig zu machen versuchte (enttäuschenderweise ging es dabei aber nicht um das lecker Obstzeugs, sondern um so was Profanes wie die - gähn - demnächstige Einführung der kostenlosen Bahn/Bus/Tram-Benutzung), präsentierte der „Télécran“ seiner Anhängerschaft tatsächlich eine Kirsche auf der Torte, nämlich das Rezept einer „Ratatouille à la Tessy“. Um dieses aufzuschreiben - und zu testen - reiste dann auch extra ein Team der Familienzeitschrift nach London, wo die ehemals blaublütige, nach ihrer Scheidung aber wieder ziemlich normalblütige Tessy Antony de Nassau „Multikulti für den Magen“ zusammenbrutzelte. Zum „Ratatouille à la Tessy“ gehören neben zwei mittelgroßen Zucchini, vier reifen Tomaten, 200 Gramm griechischem Feta-Käse und Pfeffer aus der Mühle indes auch ein Cordon Bleu, ein Pastetchen und eine Pilz-Rahmsauce. „Crémant passt immer“, „ein roter Burgunder wäre natürlich auch passend“, so die frühere Prinzessin, die dann aber vorsichtshalber auch noch darauf hinweist, dass „Speisen, vor denen einem früher grauste“, einem plötzlich munden. Möglicherweise sogar „Ratatouille à la Tessy“...