LUXEMBURGSVEN WOHL

Kampagne „smile again“ soll die Kunden ermutigen, wieder zu shoppen

Nach Wochen der sozialen Isolation soll es nun wieder so weit sein: Die Wirtschaft muss angekurbelt werden und damit sind die Konsumenten gefragt. Sie müssen dazu ermutigt werden, zurück in die Geschäfte, Lokale und Restaurants zu gehen und damit auch zu alten Gewohnheiten zurückzukehren. Gestern startete deshalb die Kampagne „smile again“: Sie hat zum Ziel, Einwohner wie Grenzgänger dazu anzutreiben, die lokale Geschäftswelt wiederzuentdecken.

Synonym für Qualität

„Die lokale Wirtschaft gewinnt an Bedeutung, vor allem in Zeiten der Krise“, erklärte Mittelstandsminister Lex Delles (DP) bei der gestrigen Vorstellung der Kampagne. Die Akteure seien Synonym für Qualität und Kundenservice. „Die Geschäftsleute, die Restaurantbetreiber und Handwerker sind bereit, ihre Wünsche zu erfüllen und ihnen das Lächeln zurückzugeben.“

Die Kampagne soll dabei möglichst viele Menschen erreichen. Deshalb setzt man auf Poster, Anzeigen, Radiospots, eine Homepage und auf die sozialen Netzwerke. Für Instagram wird der Hashtag #SmileAgainLu genutzt.

Vertrauen wiedererlangen

Michel Reckinger, Präsident der „Fédération des artisans“ begrüßt die Kampagne. „Die Solidarität darf sich nicht auf die Bekämpfung des Virus begrenzen, sondern auch zu einer Stärkung der lokalen Wirtschaft und seiner Akteure, welche ein wesentliches Element der Lebensqualität im ganzen Land sind, beitragen.“ Hier hätte jeder seine Rolle zu spielen, um einen Neustart der Wirtschaft nachhaltig und verantwortungsbewusst zu gestalten. Dazu gehörten sowohl Unternehmen, wie auch Kunden und die Politik. „Diese Kampagne ermutigt uns, wieder Vertrauen zu gewinnen, denn der Lockdown hat die Notwendigkeit des lokalen Handwerks gezeigt.“

Die Kampagne würde sich nahtlos in den Kontext des nationalen wirtschaftlichen Neustarts einordnen lassen, so Alain Rix, Präsident der Horesca. Es sei wichtig, auch den Sektor der Horeca zu unterstützen „denn eine Stadt, ein Dorf, ohne Café, Restaurant oder Hotel spiegelt nicht jene soziale Stimmung wider, die wir so lieben.“ Diese Unternehmen zu unterstützen würde auch dazu beitragen, Arbeitsplätze zu erhalten. Auch die sozialen Beziehungen, welche unsere Kultur und unser gemeinschaftliches Leben ausmachen würde, könnten so wieder aufleben. „,Smile‘ ist mehr als ein Wort - es ist die Hoffnung, nie wieder eine solch schwierige Zeit erleben zu müssen.“

„Ich kann garantieren, dass alle Kunden in aller Sicherheit shoppen können“, ergänzte Claude Bizjak, beigeordneter Direktor der „Confédération luxembourgeoise du commerce“. Die Kampagne stelle indes in gewisser Hinsicht einen „Teaser“ dar. Die Geschäftsleute könnten es nämlich kaum erwarten, ihre Kunden wieder mit einem echten Lächeln begrüßen zu dürfen


Mehr Informationen zur Kampagne finden Sie auf www.smile-again.lu