ETTELBRÜCK
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Morgen beginnt die dritte Auflage des A CAPE‘lla-Festivals in Ettelbrück und Diekrich

Ab morgen findet sich in Ettelbrück und Diekirch die Crème de la Crème des internationalen a cappella-Gesangs zusammen, um Zuschauern ein unvergessliches, musikalisches „Pitch Perfect“-Erlebnis zu bescheren. Der a cappella-Gesang - also Gesang ohne instrumentale Begleitung - feiert seit 2012 auch bei den jüngeren Generationen wieder riesige Erfolge, dank der drei amerikanischen College-Filme „Pitch Perfect“ rund um die a cappella-Gesangsgruppe „The Barden Bellas“. Diese stimmgewaltige Gesangsform ist die wohl reinste, aber auch vielseitigste und anspruchsvollste Form des Singens. Seit 2016 widmet sich das CAPE Ettelbrück mit einem facettenreichen Stimmenfestival dieser Kunst, die von Beatboxing, über klassischen Chorgesang bis hin zum Covern von Popsongs reicht. Vom 30. Januar bis 2. Februar 2020 findet nun bereits die dritte Auflage des A CAPE’lla-Festivals in Ettelbrück und in Diekirch statt. In vier Tagen beglücken zehn unterschiedliche Bands das Publikum mit insgesamt sieben Konzerten. Darunter befinden sich unter anderem große Namen der Szene, wie beispielsweise „The Swingles“ aus Großbritannien, die schwedische Band „The Real Group“, „Singer Pur“ aus Deutschland oder die Beatbox-Weltmeister „The Beatbox Collective“. Ein abwechslungsreiches Programm, das bei den Zuhörern für Gänsehaut sorgen wird. In Zusammenarbeit mit dem „Institut Européen de Chant Coral“ (INECC) werden zudem am Samstag und Sonntag Gesang-Workshops angeboten.

Universalsprache: Emotion

Wie kaum ein anderes Instrument ist die Stimme direkter Ausdruck der Gefühlswelt und eine universelle Sprache, die besondere Verbindungen zwischen Publikum und Ensemble entstehen lässt. Mit der dritten Auflage des A CAPE’lla-Stimmenfestivals zelebriert das CAPE an vier Tagen jede denkbare Facette der menschlichen Stimme: von klassischem Chorgesang, bis hin zu Pop, Jazz, Folk und Beatbox springen die Klangkünstler durch Genres und Epochen und laden die Zuhörer ein, sie mit auf diese ganz spezielle Reise zu begleiten. Dieses erstaunlich vielfältige Format bietet nicht nur Konzerte und Workshops, sondern auch eine sorgfältig ausgesuchte Auswahl an renommierten und stilbildenden sowie außerordentlich ambitionierten jungen Künstlern und Ensembles. Dem Festival gilt natürlich besondere Aufmerksamkeit, da es das einzige ist, das es in der Form in der Großregion gibt. Klassische Aufführungen finden ihren Platz in der alten Kirche in Diekirch, Ensembles die andere Genres bedienen werden im CAPE in Ettelbrück auftreten.

Die Londoner Vokalgruppe „The Swingles“ wird als einer der absoluten Höhepunkte gehandelt, gehören sie doch schon seit Jahrzehnten zu den besten a cappella-Bands der Welt. Mit ihrer außergewöhnlichen Vokaltechnik, ihrer makellosen Homogenität und beeindruckender Musikalität, versteht das Ensemble es, sein Publikum mitzureißen und ihnen einen bedeutenden Moment zu schenken. Dank ihrer weiten Range und ihrem unvergleichbaren „Swingles“-Sound hat die Band bereits fünf Grammy’s gewonnen.

Doch damit nicht genug, auch weitere große Namen werden in den kommenden Tagen wieder beweisen, warum sie es an die Spitze der Szene geschafft haben. „The Real Group“ wird unter a cappella-Liebhabern sogar als bester musikalischer Export Schwedens seit ABBA bezeichnet. Hier trifft atemberaubende Perfektion auf eine sympathisch-schwedische, persönliche Note, die jeden Abend mit der Gruppe unvergesslich macht - gleichwohl für den Musikenthusiasten wie für höchst anspruchsvolle Ohren. Etwas klassischer wird sich das deutsche Sextett „Singer Pur“ , das ihr Debüt im Jahr 1992 feierte, in Diekirch präsentieren.

Nationale Talente

Selbstverständlich gibt es auch im a cappella-Bereich nicht nur Talente aus dem Ausland - auch Luxemburg wird in den nächsten Tagen zeigen, wie die Stimme gekonnt in Szene gesetzt wird. Beispielsweise werden „Les jeunes qui chantent“, ein junges Ensemble der „Chouerschoul“ CMNord, ein Programm bestehend auch Pop und Jazz zum Besten geben. Auch die „Luxembourg Jazz Voices“, die 2018 vom INECC gegründet wurden, werden die Ohren der Festivalbesucher mit einem hochwertigen Jazz-Programm beglücken.

Doch nicht nur die Talente, die auftreten werden, dürfen sich während der vier Tage austoben. Besucher sind auch herzlichst dazu eingeladen, an den Workshops am Samstag und am Sonntag teilzunehmen. Hier können Leute, die des a cappella-Gesangs bereits mächtig sind, ihr Können perfektionieren, aber auch Anfänger, die etwas Neues dazulernen möchten, sollten keine Scheu zeigen und fleißig üben. Vielleicht wird ja bei den Workshops ein neuer Beatbox-Meister entdeckt… Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Es sind sowohl noch Konzertkarten als auch Tickets für die Workshops erhältlich.

Der Eintritt für die Shows kostet 26 Euro, für Besucher unter 26 Jahre 13 Euro, Tickets gibt es im Kartenbüro des CAPE, online unter www.luxembourg-ticket.lu, per E-Mail: billetterie@cape.lu oder aber telefonisch unter 26 81 26 81; unter www.cape.lu gibt es außerdem das gesamte Programm sowie die Broschüre zum Festival zum herunterladen