LUXEMBURG
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Naturpark Öewersauer gibt erfreuliche Neuheiten bekannt

Der Obersauerstausee ist nicht nur Luxemburgs größtes Trinkwasserreservoir, sondern während der Sommermonate auch als Bade- und Wanderparadies über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Zur diesjährigen Saison teilt der Naturpark Öewersauer einige sehr erfreuliche Neuerungen mit.

Entspannt an den Obersauerstausee

Eine bequeme Anreise ganz ohne nervenaufreibende Parkplatzsuche ist jetzt auch an den Sonntagen der Monate Juni, Juli und August stündlich möglich. Dabei ist der Obersauerstausee von zwei Seiten aus ganz einfach mit den Buslinien 535 (Ettelbrück - Insenborn - Ettelbrück) und 620 (Rambrouch - Wiltz - Rambrouch) zu erreichen. Sonntags, wie unter der Woche, fahren die Busse jede Stunde von 7.00 bis 20.00.

Durch diese Fahrplanänderungen ist es nun auch sonntags einfacher in Etappen rund um den Stausee zu wandern. Eine Etappenwanderung des „Circuit du Lac de la Haute-Sûre“ kann sich wie folgt gestalten: Die etwa 15 Kilometer lange Etappe von Kaundorf nach Baschleiden wird zu Fuß bewältigt, während die Buslinie 620 Sie in 15 Minuten wieder zurück nach Kaundorf bringt.

Sehr verlockend ist auch das Angebot, eine Fahrt mit dem Solarboot über den Obersauerstausee mit einer kleinen Wanderung zu kombinieren. Dieses ist ebenfalls mit der Buslinie 535 zu erreichen und sorgt mit Sicherheit für ein unvergessliches Erlebnis.

Die Verkehrsproblematik um den Obersauerstausee ist eines der Hauptanliegen des im Rahmen des Projektes „Interreg Europe Last Mile“ erstellten regionalen Aktionsplans im Naturpark Öewersauer. Um den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren, sollen der öffentliche Transport und die sanfte Mobilität gestärkt werden, so wie Angebote geschaffen werden, die die Nutzung dieser alternativen Mobilitätsformen erleichtern.

„Low Waste Foodtrucks“

Moderne Foodtrucks, die weitgehend auf Einwegverpackungen verzichten, werden ab dieser Saison rund um den Obersauerstausee aktiv sein. Der erste Foodtruck öffnet am zweiten Juni-Wochenende (Pfingstwochenende) auf dem „Fuussefeld“ in Insenborn. Seit einigen Jahren nimmt der Müll an den Stränden katastrophale Ausmaße an. Die Foodtrucks sollen das Müllaufkommen rund um den See reduzieren. Darüber hinaus gibt es an allen Stränden nach wie vor ausreichend Müllcontainer und stellenweise Recyclingsysteme, die es ermöglichen, Überbleibsel sorgsam loszuwerden.