LUXEMBURG
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Vierte SAMU-Einheit wird vorerst in Hesperingen stationiert

Wie Innenministerin Taina Bofferding gestern bekanntgab, wird der seit Juni 1989 existierende medizinische Notfallhilfsdienst SAMU („service d’aide médicale urgente“) um eine vierte Einheit verstärkt. Das hat der Regierungsrat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen.

Er soll ab dem 1. Juli einsatzbereit sein und vorläufig im Einsatzzentrum des „Corps grand-ducal d’Incendie et de secours“ (CGDIS) in Hesperingen stationiert werden. Bis dahin muss noch das notwendige Personal, bestehend aus einem Notarzt und mehreren Notfallspezialisten, rekrutiert werden. Weitere SAMU-Einheiten gibt es momentan bereits in Ettelbrück, Luxemburg und Esch.

Es handelt sich um den ersten Ausbau des SAMU-Dienstes seit 30 Jahren und zugleich um den ersten SAMU-Dienst, der nicht an ein Krankenhaus gebunden sei, wie Taina Bofferding auf einer gestrigen Pressekonferenz unterstrich.

Nötig wurde er, weil sich die Bevölkerungszahl in den letzten Jahren rasant entwickelt hat, und der SAMU immer mehr Einsätze fahren muss, allein 7.299 Einsätzen im vergangenen Jahr.