LUXEMBURG
ML MIT DPA

Alles rund ums Golfen

Beim Einstieg ins Golfen brauchen Anfänger nicht nur Schläger und Schuhe. Sie müssen auch Kosten für Kurse und Mitgliedschaft einkalkulieren. Welches Budget sollten sie insgesamt einplanen?

Golf gilt vielen immer noch als elitärer Sport, dessen Ausübung entsprechend Geld kostet. Im Vergleich zu anderen Sportarten ist Golfen tatsächlich nicht ganz günstig.

Schnupperkurs:

Wer noch nicht weiß, ob ihm Golfen gefällt, der kann einen Probekurs machen. Der ist in manchen Clubs sogar kostenlos.

Equipment:

Ein Schlägersatz mit Putter, ein paar Eisen, Driver und Tasche für Einsteiger ist für unter 200 Euro zu haben. Für Anfänger reicht das vollkommen aus. Ein kompletter Schlägersatz für Fortgeschrittene ist für unter 500 Euro zu bekommen. Besondere Kleidung braucht man zum Golfspielen übrigens nicht - eine Bermuda und ein Polohemd reichen. Nur Golfschuhe sollte man sich zulegen. Die sind rutschfest und kosten ab etwa 100 Euro.

Mitgliedschaft:

Golfclubs wie in Junglinster und Clerf bieten Mitgliedschaften an oder andere Packages. Auch kann man Golfstunden nehmen ohne eine Mitgliedschaft zu bezahlen.

Wo es beim Golf anfängt zu zwicken:

Vom Tennis-Arm hat wahrscheinlich jeder schon mal gehört. Aber es gibt auch typische Golfer-Beschwerden. Betroffene sollten Warnzeichen ernst nehmen, denn im Fall des Falles ist Schonen angesagt. Nicht nur vor Bällen und Schlägern, auch vor Überlastungen müssen sich Golfer in Acht nehmen. Ein Klassiker unter den Beschwerden ist der Golfer-Ellenbogen. Das schmerzt dann entweder, wenn man drauf drückt oder beim Abschlagen. Dabei ist die Unterarmmuskulatur, die an der Innenseite des Oberarmknochens ansetzt, durch falsche Belastung entzündet. In einem solchen Fall hilft zunächst Schonung. Eventuell sind Cortison-Spritzen nötig. Danach sollten Betroffene an ihrer Technik feilen. Vorbeugend lässt sich gegen den Golfer-Ellenbogen ansonsten nicht viel machen. Ähnlich verhält es sich bei der Golfer-Schulter: Dabei schmerzt durch die ausholende Bewegung beim Abschlag, das Schulter-Dachgelenk dort, wo die Bizeps-Sehne andockt. Beim Abschlag geht die Bewegung bis an die Grenze der Gelenkbeweglichkeit.

Auch hier sollten Betroffene ihre Schwungtechnik optimieren, nachdem sie pausiert haben. Generell sollten Golfer immer wieder ihre Ausdauer trainieren - zum Beispiel beim Schwimmen oder Radfahren. Denn beim Golf legt man zwar ungefähr zehn Kilometer zurück, aber eher in gemächlichem statt sportlichem Tempo.