CLAUDE KARGER

War das eine Mega-Cyclocross-Party am Wochenende in Beles. Ganz und gar phänomenal. Selbst die internationale Presse war hin und weg über die Qualität dieser WM. „Nation Branding durch Schlammschlacht“, titelte gar das „Tageblatt“ über den grandiosen Murks im Matsch, bei dem es auch neben der Strecke hoch her ging. So konnte das „T“ rosa Einhörner und trinklaunische Iren (ihr bester Spruch: „This place ist nuts!“), Pommes-Hüte und Krümelmonster, das „Wort“ etwa „mächtige Neon-Perücken“, „knallrosa Elefanten“, kuhglockenbewehrte Helveten samt dazu gehörigen Wiederkäuern im teils bierseeligen Getümmel ausmachen. „Fun“ hoch drei! Dank an die Organisatoren, die sich schon dachten: „Let‘s make it happen!“, bevor der teure Slogan erfunden war. Anderswo toben ganz andere Schlammschlachten, die das „Image“ einiger Länder nicht gerade aufpolieren. Auf der anderen Seite des Großen Teichs etwa ist derzeit ein Matsch-Weitwurf-Wettbewerb derart epischen Ausmaßes im Gange, dass sogar viele von jenen, die den Meister-Schmeißer an die Spitze der USA pushten im Zwitscher-Kanal #trumpregrets dicke Tränen flennen müssen. Soll aber keiner sagen, er hätte es nicht kommen sehen und die schöne angelsächsische Redewendung: „when the shit hits the fan...“ nicht gekannt.