PASCAL STEINWACHS

Mathias Schiltz, gewesener Generalvikar und Immer-noch-Onkel der bekannteren Hälfte von Schiltz & Schiltz (Jean-Louis, dit „Full Metal Krusty Loulou“ Schiltz) ist, nachdem er vor kurzem Außenpremier Asselborn im RTL-„Background“ gehört hat, auf den „Pudels Kern“ gestoßen, als selbiger (der Chefdiplomat, nicht das Köterviech) im Radio kund tat, dass das Übereinkommen mit den Kirchen „dank des Referendums“ gefunden wurde, wie Schiltz (der Onkel, nicht der Neffe) jetzt in einem Leserbrief schrob. Freilich, so ein vor Ingrimm brodelnder Schiltz, hätte es heißen müssen: „Unter dem Druck des Referendums, unter Androhung einer vierten, sehr populistisch formulierten Frage über die Gehälter der Geistlichen ist es der Regierung gelungen, den Kirchen eine Vereinbarung aufzuzwingen, die sie ansonsten nicht geschluckt hätten“.

Gott sei Dank ist bald „Présidence“, bleibt den Gemütern hier doch sechs Monate Zeit, sich wieder zu beruhigen. Ein erster présidencieller Höhepunkt findet indes bereits am Montag statt, und zwar mit einer Pressekonferenz zur Vorstellung der EU-ratsvorsitzlichen Luxuskarossen: „Présentation des voitures officielles de la Présidence luxembourgeoise du Conseil de l’Union européenne“ (!). Der Nationalfeiertag kann kommen...