Gestern Morgen stellte das opderschmelz-Team um Direktorin Danielle Igniti die Highlights des ersten Halbjahres 2015 vor und lieferte ein bisschen Zahlenmaterial. Das Haus konnte 2014 einen Zuschaueranstieg von 25 Prozent verbuchen, was einem Zuwachs von fast 3.000 Besuchern entspricht. In diese Statistik flossen die Besucherzahlen der einzelnen Festivals - „Like a Jazz Machine“ oder „Zeltik“ - nicht mit ein.
Der Zuwachs sei hauptsächlich durch die zunehmende Zahl an Schulklassen zu erklären, die im vergangenen Jahr Aufführungen im opderschmelz beigewohnt hätten, erläutert Igniti den Anstieg und ergänzt, das man die Zusammenarbeit mit den Düdelinger Schulen intensiviert habe. Darüber hinaus hat das Haus 2014 sein Konferenzangebot erweitert.
Das regionale Düdelinger Kulturhaus opderschmelz ist auch in diesem Jahr ein Magnet für Jazzfreude; junge Künstler wie der luxemburgische Jazz-Drummer Paul Fox haben das Haus auserkoren, um ihre neuen Einspielungen vorzustellen. „Wir helfen so einigen Leuten, ihre neuen Produkte auf den Markt zu bringen.“. Dazu gehören neben Platten auch Filme wie etwa „Taking a Dog to a Walk“ von Antoine Prum.
Das Konzept des „Kannerbicherdag“ funktioniert, „es ist aber keine Konkurrenz für die ‚Walfer Bicherdeeg‘“, unterstreicht Igniti, die 2015 ihr Publikum zum Entdecken neuer Namen animieren möchte. Mainstream gebe es eh schon genug, erklärt sie.
Das detaillierte Programm finden Sie auf der Internetseite www.opderschmelz.lu


