LUXEMBURG
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Landwirtschaftsminister: Keine Webseite für vermisste Tiere geplant

Vor zwei Jahren bereits hatten die beiden DP-Abgeordneten Max Hahn und Claude Lamberty dem damaligen Landwirtschaftsminister Fernand Etgen vorgeschlagen, eine Webseite einzurichten, auf die alle Informationen zu vermissten Tieren eingespeist werden sollen und wo sich sowohl die Besitzer der Tiere als auch Personen, die herrenlose Tiere finden, melden können.
Nachdem Etgen die Idee der Plattform begrüßt hatte, wollten die Deputierten vom aktuellen Landwirtschaftsminister Romain Schneider (LSAP) wissen, wie er darüber denkt.
Die Antwort ist klar: es gibt derzeit keine konkreten Pläne für eine solche Plattform, die außerdem schwierig zu managen sei, müsse sie doch auch außerhalb der Bürostunden, sowie an Wochenenden und Feiertagen upgedated werden und müssten die Besitzer sich auch konsequent melden, wenn sie ihr Haustier wieder finden.
Romain Schneider weist darauf hin, dass per Gesetz Hunde und Katzen registriert werden und einen Chip tragen müssen, der es ermöglicht, die Tiere leicht zu identifizieren und ihrem Besitzer zuzuordnen.