LUXEMBURGLJ/NINEBOT

Spaß auf zwei Rädern:

Wenn man 30 km läuft, atmet man mehr CO2 aus als der Ninebot auf der gleichen Strecke verursacht. Für eine 30 km Strecke benötigt der Ninebot nur 0,68 kWh. Außerdem ist man mit dem Ninebot ca. viermal so schnell (20 km/h) wie zu Fuß (5 km/h) - noch dazu ganz ohne Aufwand, sieh einer an...

Der Ninebot will nun das Großherzogtum erobern; Er hat die strengste Prüfung der RoHS (Restriction of Hazardous Substances), eine verbindliche Norm der Europäischen Union, bestanden und erfüllt die strengsten Anforderungen des Umweltschutzes. Der Akku verwendet die Lithium-Ionen-Batterie ähnlich wie das Tesla Elektromobil Model S. Das Ziel ist dabei, im Zuge der massiven Ausweitung von Wegwerfelektronik äußerst problematische Bestandteile aus den Produkten zu verbannen. Dazu gehört unter anderem, die bleifreie Verlötung elektronischer Bauteile durchzusetzen, giftige Flammhemmer bei der Herstellung von Kabeln zu verbieten sowie die Einführung entsprechender Ersatzprodukte zu verstärken. Des Weiteren müssen auch die verwendeten Bauteile und Komponenten selbst frei von entsprechenden Stoffen sein.

Nickel-Kobalt-Mangan-Lithium-Ionen-Polymer-Akku

Im Ninebot kommt ein Nickel-Kobalt-Mangan-Lithium-Ionen-Polymer-Akku als Energiequelle zum Einsatz. Er ist hocheffizient, sicher und langlebig. Es stehen Akkus mit zwei verschiedenen Kapazitäten zur Auswahl. Das Standard-Modul leistet 450 Wh und reicht für eine Fahrleistung von ca. 20 km. Das optional erhältliche Modul leistet 670 Wh und ermöglicht so 30 bis 40 km.

Mithilfe des AHRS (Attitude and Heading Reference System), bestehend aus mikromechanischen Gyro- und Beschleunigungssensoren sowie einer High Speed CPU, lässt sich der Ninebot präzise steuern. Dabei handelt es sich um Technologie, die auch in der Flugzeugindustrie zum Einsatz kommt. Bis zu 500 Mal pro Sekunde werden Informationen abgefragt und verarbeitet, um ein sicheres und dynamisches Fahrverhalten zu erzielen.

Selbstüberwachendes System

Wie auch ein Flugzeug ist der Ninebot ein sich ständig selbstüberwachendes System. Höchste Sicherheit wird durch Backup-Technologie (mehrfach vorhandene Bauteile wie Motoren, Sensoren und Akkus) gewährleistet, verspricht der Hersteller. Dabei sind die essentiellen Bauteile doppelt vorhanden (redundant) und überwachen sich selbst (modellabhängig): Lenksensoren, Lagesensoren, Gyrosensoren, Kabelbaum, Motorsteuerung und Akkusteuerung.

Sollte es dennoch zu einem unerwarteten Fehler im System kommen, bleibt der Ninebot automatisch stehen, um eventuelle Stürze zu vermeiden. Mit Hilfe der Gratis-Smartphone-App „Ninedroid“ lassen sich alle möglichen Infos zum Ninebot aufrufen und anzeigen.

Auch Einstellungen rund um die Beleuchtung, Töne und Benutzung (z.B. Lenksensitivität) können angepasst werden (prinzipiell ist die App für Smartphones angepasst, lässt sich aber auf den meisten Tablets auch installieren).

Das Pairing des Ninebots mit dem Smartphone ist einfach: Mithilfe der mitgelieferten Funkfernbedienung lässt sich das Bluetooth-Modul durch langes Drücken der „Geschwindigskeitslimit“-Taste aktivieren und deaktivieren.

Gleichzeitig muss auch beim Smartphone Bluetooth aktiviert sein. Anschließend startet man die Ninedroid App und sucht in der linken Leiste den Ninebot. Dieser wird schnell gefunden und kann durch einfaches Anklicken verbunden werden. Die Reichweite des Bluetooth Moduls beträgt bis zu 20 Meter, ebenso wie die der Funkfernbedienung. Außerdem kann man den Ninebot mithilfe der App updaten. Sollte eine neuere Firmware-Version für den Ninebot verfügbar sein, kann diese kostenlos über Bluetooth in Verbindung mit der App aktualisiert werden.


Preis: knapp 2.899 Euro - weitere Infos gibt es unter www.ninebot.lu