PASCAL STEINWACHS

Mit „Oligarchennichte“ dürften die Sprachforscher jetzt schon ihr „Wort des Jahres“ gefunden haben, derweil Ex-Austria-Vizekanzler und Ex-FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache in Zwischenzeit nicht nur Ex-Vizekanzler und Ex-FPÖ-Parteichef ist, sondern zu allem Übel auch noch seines Ehegespons verlustig gegangen ist, die samt dem gemeinsamen Kind zu ihren Eltern gezogen sein soll, wie die „Kronen Zeitung“ gestern zu berichten wusste. So soll Strache im Ibiza-Skandalvideo über die vermeintliche russische Oligarchennichte zu seinem Vertrauten gesagt haben, „Bist du deppert, die ist scharf“, und in seinem Video von der „schoarfen Russin“ geredet haben, was bei der Frau Gattin bekanntlich eher suboptimal ankam.

An dieser Stelle sei dann auch an den deutschen Filmklassiker „Sunshine Reggae auf Ibiza“ erinnert, in dem zwar keine Politiker und Oligarchennichten zu Ehren kommen, dafür aber ein ostfriesischer Bauer (Karl Dall), ein Schlagersternchen, eine Nymphomanin, der Sohn von Udo Jürgens, Gottlieb Wendehals mit seiner „Polonäse Blankenese“ - und ein waschechter Millionär. Und die Vengaboys, die feiern dank Heinz-Christian Strache ein Comeback mit ihrem tollen Ibiza-Song: „Whoah! We’re going to Ibiza! Whoah! Back to the island!...“