CLAUDE KARGER

Huuuuch! Mega-Herzklopfen gestern in Luxemburg, und fast schon Ausnahmezustand in Echternach, wo Design-Zar Harald Glööckler im „Pompöös“-Pop-Up-Store Autogramme „à gögöö“ unterzeichnete, nachdem er mit dem Vizepremier und dem kapitalsten Spitzenkandidaten der Genossen eigenen Aussagen zufolge „wunderbar“ lunchen war. Ob die Sozialistenmenschen ihn verpflichten konnten, ihre nächsten Wahlkampfgadgets zu designen, ist nicht überliefert. Ebensowenig, ob man dem Gott des Glitzers die diversen Werbegimmicks zur Begutachtung unterbreitet hat, die derzeit im Umlauf sind. Das „Wort“ hat die Dinger gestern jedenfalls mal unter die Lupe genommen und heraus gefunden, dass essbare elektorale Schmackhaftigkeiten aus lokaler Erzeugung schwer im Trend liegen. So wurden an der Mosel schon „Krapfen mit rot-weißer Zuckerglasur“ gesichtet, während die Sozialisten in Sassenheim mit Erdbeermarmelade auf Stimmenfang gehen. Und während Grüne mit Honig locken und gleichzeitig mit dem „Bräiläffel“ in Betzdorf ihre
Politikrezepte bewerben, bringen die Linken in der Hauptstadt vegane Gummibärchen unters Volk. „Schöööön“, kann man nur sagen. Ob‘s den Wählern auch geschmeckt hat, sehen wir in wenigen Tagen.