Bildungsminister Claude Meisch (DP) hat nun eine Disziplinarprozedur gegen zwei Sekundarschullehrer eröffnet im Rahmen der Affäre um die „geleakten“ Dokumente zu den nationalen Tests für den Übergang vom Grundschul- in den Sekundarunterricht. Das geht aus einer Pressemitteilung des Ministeriums hervor. Die Fragen für die Deutsch- und Französisch-Tests waren vor den Prüfungen in Umlauf geraten, die nun teilweise neu geschrieben, respektive ergänzt werden müssen.
Der Bildungsminister hatte bereits Klage gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft eingereicht, weil in seinen Augen ein Fall von Verletzung des Berufsgeheimnisses und von Hehlerei vorliegt. Die Disziplinarprozedur kann die Suspendierung der betroffenen Beamten nach sich ziehen.


