PASCAL STEINWACHS

Kinners, wie die Zeit vergeht. Kaum wurde er gefeiert, schon ist er wieder da: Der Internationale Tag des Nasenbohrens, der alljährlich am 23. April begangen wird, in diesem Jahr aber leider nicht ganz so heftig, sollte man sich wegen dem Covid-19-Dings doch bekanntlich nicht so häufig ins Gesicht fassen – und der Finger hat in diesen Zeiten sowieso nichts in der Nase zu suchen. Wer Popeln will, muss sich möglicherweise also noch ganz lange gedulden.

Von der Corona-Apokalypse gänzlich unbeeindruckt zeigt sich indes Serge Tonnar, der – neben Thierry van Werveke, Désirée Nosbusch und Fausti – bekanntlich bekannteste großherzogliche Künstler aller Zeiten, den der „Télécran“ zum Interview in der „Banannefabrik“ getroffen hat, da dieser „mit einer Fülle neuer Vorhabenzurück auf der Bühne“ ist, wie es im aktuellen Heft heißt. Besucher begrüßt Tonnar übrigens – ein klarer Fall für die Polizei - „mit Handschlag“ (!); sein Äußeres ist dann auch „betont lässig: T-Shirt, Turnschuhe samt Vollbart und halblanges Haar“. Cool!

Noch cooler ist da nur noch ein „Tageblatt“-Reporter, der sein „Corona-Tagebuch“ zum Philosophieren benutzt: „Der frühe Vogel fängt den Wurm, heißt es. Aber, liebes Tagebuch, gilt das auch für schräge Vögel?“ Gute Frage...