Nicht nur, dass Martin Schulz (nicht zu verwechseln mit Schulze und Schultze, und noch weniger mit Schiltz&Schiltz) sowieso schon „auf allen Kanälen“ präsent ist („Schulz redet, twittert, emailt auf allen Kanälen, er ist aktiv, offensiv, ornnipräsent“), wie die „Süddeutsche Zeitung“ sich gestern über den Spitzenkandidaten aller europäischen Sozialisten und Sozialdemokraten für die Europawahl aus dem Häuschen zeigte, nein, der Kerl ist sich nicht einmal zu dreist, auf seiner Wahlkampftournee sogar einen Abstecher nach Luxemburg zu machen - immerhin der Arbeitsstätte seines christdemokratischen Herausforderers Juncker. Und dieser musste gestern im Abgeordnetenhaus knirschenderweise hinnehmen, dass alle nur auf Schulz starrten und keiner auf ihn.

Juncker hat aber noch ganz andere Probleme, soll sein Wahlkampfteam für die Europawahl laut „Süddeutsche Zeitung“ doch gerade einmal aus zwei Leuten bestehen, „dem Spitzenkandidaten und seinem Sprecher“ (Retipolarakrobat Ady Richard? Schiltz&Schiltz? Stanglwirt?), aber derart minimal zusammengesetzt war Juncker bekanntlich auch schon als Eurogruppenchef, und die Europamoneten gibt es ja immerhin immer noch...