SASSENHEIM
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Brand auf dem Gelände von Kronospan: Suche nach Glutnestern könnte noch lange dauern

Es könnte noch einige Zeit dauern, bis man alle Glutnester gelöscht hat. Die ganze Nacht auf Donnerstag waren rund 60 Wehrleute im Einsatz, um den Brand auf dem Gelände von Kronospan in Sassenheim zu löschen. Die Wasserversorgung wurde durch einen Pendelverkehr sichergestellt.

Situation wie bei einem Grill

Es bestehe immer wieder die Gefahr, dass sich neue Brandherde entwickeln können. Daher ging man gestern mit Spezialgerät im Bereich der großen Holzstapel vor, um diese auseinanderzubreiten, damit alle brennenden und glühenden Stücke aufgedeckt werden konnten. Etappenweise werde so gelöscht, formulierte es gestern der CGDIS-Pressesprecher Cédric Gantzer.

Über die Höhe des Schadens ist noch nichts bekannt, allerdings zeigte sich das Unternehmen dankbar in Bezug auf die hervorragende Koordination und Arbeit der Feuerwehren, wodurch ein Übergreifen der Flammen auf die Produktionsstätte verhindert werden konnte.

Es wird sicherlich noch eine „lange Sache“, formulierte es der CGDIS-Pressesprecher, der den Brand mit einem Grill verglich: „Wenn man dort in der Asche rührt, glüht es auch am nächsten Tag noch weiter. Nur hier muss man es sich eben in einer extremen Dimension vorstellen.“

Auf einem Industriegelände war am Mittwoch um 10.30 der Brand ausgebrochen, CGDIS-Einheiten, die alarmiert wurden, fanden einen Brand von Schichtholzabfällen vor. Die Zusammensetzung der Materialien und die Konfiguration des Standorts erschwerten die Löscharbeiten.

Unterstützung erhielten die luxemburgischen Wehren von Kräften aus Frankreich, sodass rund 240 Personen im Einsatz waren. Ferner wurde eine „Alerte générale“ landesweit für alle Feuerwehrkorps ausgelöst.