LUXEMBURG
PASCAL STEINWACHS
Lëtzebuerger Journal

Arme Dr. Reding. Wie das „Tageblatt“ gestern (unter Berufung auf den „déi Lénk“-Abgeordneten Marc Baum) zu berichten wusste, soll es während der vorgestrigen, von der Roaming-Gladiatorin angeregten Aktualitätsstunde über die Tracing-App arg einsam auf den CSV-Stühlen gewesen sein: „Ihre Partei schien Redings  Fragestunde derweil nicht sonderlich zu interessieren. Während der Fragestunde war zeitweise nur ein halbes Dutzend der insgesamt 21 CSV-Abgeordneten im Raum (...)“.
Ganz schön geschockt über das Abgeordnetenhaus zeigte sich aber auch „T“-Chefredakteur Dhiraj Sabharwal, der am Mittwoch wahrscheinlich zum ersten Mal in seinem Leben bei „Chamber TV“ reinschaute, wie sein Tweet vermuten lässt: „De President hält en Tömpchen, d‘Jongen a Mädecher gi spadséieren, poteren a spillen um Handy - jo, dës Chamber ass e Bollwierk géint d‘Pandemie“.
Da trifft es sich gut, dass die Esch/Alzetter Zeitung gestern einen hochbrisanten Leitartikel auf Lager hatte, in dem es um „Probleme beim Schwimmunterricht“ ging („Mangel an Schwimmbecken“, „Mangel an Bademeistern“), der Leser aber auch erfuhr, dass „quasi die gesamte Muskulatur des Körpers“ beim Schwimmen trainiert wird und es „auch noch gelenkschonend ist“. Wer hätte das gedacht...