LUXEMBURG
LIZ MIKOS

Auf Snapchat kannst Du die coolsten Momente Deines Lebens teilen

Wer Snapchat noch nicht kennt, muss hier dringendst auf den neuesten Stand der Dinge gebracht werden. Die App mit dem gelben Logo unddem weißen Geist wird nämlich tagtäglich beliebter. Hier kann man Schnappschüsse oder kurze Videos während maximal zehn Sekunden mit seinen Freunden teilen. Einfach eine kleine Botschaft ins Foto hinzufügen, je nach Lust noch etwas hinzumalen, und schon kann das Bild abgesendet werden. Snapchat ist unter den Usern mittlerweile genauso beliebt wie Instagram. Wer seine Bilder und Videos etwas länger als nur zehn Sekunden mit seinen Mitmenschen teilen möchte, veröffentlicht sie einfach in seiner „Story“. So haben Freunde die Möglichkeit, sich während 24 Stunden anzusehen, was die anderen tags-und nachtsüber so treiben. Die App bietet auch die Möglichkeit normal mit Buchstaben und Sätzen zu chatten, das macht allerdings noch lange nicht so viel Spaß, wie peinliche Fotos zu verschicken.

Stalking mal anders

Stars auf Instagram, Facebook oder Twitter zu stalken ist von vorgestern! Snapchat zeigt Dir zum Teil den gesamten Tagesablauf Deiner Lieblings-Celebrities. Das deutsche It-Girl Bonnie Strange nimmt ihre Fans via Snapchat fast überall hin mit. Stories von über 400 Sekunden sind bei ihr nicht rar. Sie zeigt ihren Arbeitsplatz, ihre Freunde, ihre Wohnung und alles Mögliche. Doch auch größere Namen benutzen die angesagte App. Auch in den Vereinigten Staaten wird fleißig gesnapt. Promis wie Jared Leto und Channing Tatum gehören zu den Lieblingen unter der Snapchat-Gemeinschaft. Ebenfalls sehr aktiv sind Shay Mitchell und Ashley Benson, die man aus der Serie „Pretty Little Liars“ kennt. Wer hinter die Kulissen schauen möchte und seine Stars auch mal ganz privat beobachten möchte, ist hier also an der richtigen Adresse.

Hier eine kleine Liste von bekannten Usern, die die App sehr aktiv benutzen:

Ashley Benson - benzo33

Bonnie Strange - bonniesbrain

Jared Leto - jaredleto

Shay Mitchell - officialshaym

Persönliche Grenzen

So mancher denkt sich: „Ist ja egal was ich da zeige, man sieht es eh nur einige Sekunden.“ Falsch! Persönliche Grenzen und ein wenig Hemmungen haben, ist auch bei Snapchat nicht verkehrt. So viel dürfte mittlerweile bekannt sein: Man soll nicht blind vertrauen. Auch wenn der Nutzer selbst bestimmt wie lange sein Foto angezeigt wird, kann der, der es sich ansieht immer noch einen Screenshot machen. Dann bekommt man zwar eine Meldung, dass das passiert ist, daran ändern kann man allerdings nichts. Wenn es sich hierbei nur um ein doofes Grimassen-Foto handelt von dem die beste Freundin einen Screenshot genommen hat, geht die Welt noch nicht unter. Jedoch gibt es viele junge Leute, die ihren Snapchat Username überall veröffentlichen und sich dann wundern, wenn sie „komische“ oder zweideutige Bilder geschickt bekommen. Oder sie selbst schicken pikante Bilder an Leute, die sie kaum oder gar nicht kennen. Auch hier gilt es vorsichtig zu sein, wem man was schickt. Kleiner Tipp: Ihr wollt keine Nacktfotos im Internet von euch finden? Dann versendet doch einfach keine.