BECKERICH

1. „Fairtrade Maart“ in Beckerich mit 25 Ständen

Fairtrade Luxemburg hat die Konsumenten vom 1.-12. Mai unter dem Motto „Letz’Step to Fairtrade“ die Bevölkerung dazu eingeladen, einen Schritt für den fairen Handel zu machen, um so die Gesichter und die Geschichte der Produzenten zu entdecken. In 40.000 Schritten, welche symbolisch für die 40.000 Kilometer einer Erdumrundung stehen, sollen Produzenten in Afrika, Lateinamerika und Asien mit fairen Preisen für ihre Produkte unterstützt werden. Hauptevent dieser Sensibilisierungskampagne war die Organisation eines fairen Marktes im idyllischen Kader der Beckericher Mühle an diesem Wochenende. Auf 25 Ständen konnten die Besucher die ganze Produktpalette des fairen Handels von modischen Textilien über feinste Schokolade bis hin zu Goldschmuck entdecken. Im Rahmenprogramm fanden am Sonntag.

Fairtrade Wander- und Radtouren untere dem Motto „Letz’ Step to Fairtrade“ statt. An beiden Tagen wurde den Interessierten in Workshops die Fairtrade-Philosophie an Hand von Beispielen näher gebracht. Trotz des wechselhaften kühlen Wetters war dieser erste Fairtrademarkt, der am Samstag in Anwesenheit vom Kooperationsminister Marc Spautz eröffnet wurde, ein toller Erfolg.

Ehrgeizige Kooperationspolitik wird weitergeführt

Nachdem Bürgermeister Camille Gira die Gäste begrüßt hatte, unterstrich der Präsident von Fairtrade Luxemburg, Jean-Louis Zeien die Bedeutung des fairen Handels in einer Zeit wo profitorientierte multinationale Firmen die Produzenten in Schwellenländer weiter ausbeuten.

Besonders freute er sich, dass während der laufenden Kampagne weitere vier Gemeinden als „Fairtrade Gemeinden“ zertifiziert wurden.

Insgesamt 15 Gemeinden nutzen jetzt bei Empfängen und in den Kantinen vorrangig fair gehandelte Produkte. Minister Spautz kündigte an, dass er, trotz Krise, die ehrgeizige Kooperationspolitik seiner Vorgängerin Marie-Josée Jacobs weiterführen wird. Der Solidargedanke sollte sich hierzulande nicht nur auf gelegentliche Spenden beschränken, sondern durch den Konsum von fair gehandelten Produkten in den Alltag niederschlagen, so der Minister abschließend. LJ