LUXEMBURG
LIZ MIKOS

In der BGL BNP Paribas auf Kirchberg fand das erste grenzüberschreitende „Innovation Camp“ für Schüler statt

In den Räumen der BGL BNP Paribas auf dem Kirchberg haben sich vorgestern luxemburgische, belgische und französische Schüler zusammengefunden, um in Gruppen innovative Projekte zu erarbeiten. Das Camp wurde von der BGL BNP Paribas in Zusammenarbeit mit den „Jonk Entrepreneuren“ organisiert. Das „Journal“ war vor Ort und hat sich von zwei Schülern, Nicolas Havé (17) und Dane Agnes (19), erzählen lassen, wie dies genau ablief und was ihrer Meinung nach die Herausforderung war.

Was genau ist das „Innovation Camp“?

Dane Agnes Die Idee hinter dem Konzept ist, dass wir erfahren, was es bedeutet, ein Business Konzept für eine Firma - oder in unserem Fall für die BGL BNP Paribas - zu erstellen. Das beste Konzept gewinnt am Ende des Tages einen Preis. Außerdem erhalten alle Teilnehmer am Ende der Veranstaltung ein Diplom, was natürlich auch eine Motivation ist, hier mitzumachen.

Wie bist Du auf die Idee gekommen hier mitzumachen?

Nicolas Havé Bei mir war es so, dass wir in der Schule auf diese Aktivität aufmerksam gemacht wurden. Unser Wirtschafts-Lehrer hat uns vom „Innovation Camp“ erzählt und wollte wissen, ob es Interessenten in der Klasse gibt. Darauf hin hat er uns erklärt, dass man sich auf der Internetseite der BGL BNP Paribas für dieses Projekt anmelden kann. Für mich ist es allerdings schon das zweite Mal, dass ich teilnehme. Von einigen der französischen und belgischen Schüler hingegen habe ich gehört, dass sie nicht wirklich informiert worden sind, oder jedenfalls weniger als ich persönlich.

Was sind die Schwierigkeiten mit denen Du Dich bei diesem Projekt auseinander setzt?

Havé Manchmal wird die Zeit, um die Aufgaben zu lösen, recht knapp. Die Aufgaben, die wir erfüllen müssen, sind zum Teil ziemlich komplex und müssen in einer gewissen Zeit erledigt sein, da kann man manchmal unter Zeitdruck geraten.

Agnes Teilweise ist auch die Aufgabenstellung kompliziert. Dann muss man erst mal nachhaken, welches Thema man eigentlich behandeln soll.

Was erwartest Du Dir von diesem Projekt? Was ist Deine persönliche Challenge?

Agnes Für mich ist es vor allem wichtig, viele Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln. Außerdem ist es auch nicht immer ganz leicht, in einer Gruppe mit fremden Leuten zu kooperieren, doch hier kann man dies lernen und auch an sich selbst arbeiten. Natürlich hat man auch immer den Preis vor Augen, denn man will seine Gruppe ja zum Sieg führen.

Havé Für mich ist auch das Wichtigste, so viele Erfahrungen wie möglich zu sammeln. Ich denke der Zeitdruck und die ganze Situation im Allgemeinen spiegelt ein ziemlich realistisches Bild der wahren Berufswelt wider, und dass man hier viel für sein späteres Berufsleben lernt.