LUXEMBURG
AW

Luxemburg verstärkt seine finanzielle Unterstützung der multilateralen Programme für Gesundheit und Familienplanung, die Frauen und jungen Mädchen zugute kommen. Das hat der Minister für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäres, Romain Schneider am Montag entschieden.

Damit schließt sich Luxemburg den internationalen Bestrebungen an, den Kürzungen der Mittel entgegenzuwirken, mit denen die Vereinten Nationen konfrontiert sind, nachdem US-Präsident Donald Trump per Dekret die Zahlung von Entwicklungshilfe an ausländische Organisationen gestoppt hatte, die sich für Familienplanung und Abtreibungen in armen Ländern einsetzen.

„Es ist eine Grundsatzentscheidung“, hieß es aus dem Ministerium. „Wie viel wir beitragen, legen wir fest, wenn bekannt ist, welche Programme gekürzt werden.“