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So schützt man sich vor Cyberkriminalität in Zeiten der Telearbeit

Homeoffice, Telearbeit, #workfromhome: All diese Dinge liest und hört man in Zeiten der Coronovirus-Pandemie immer häufiger - und das zurecht. Immerhin geht es darum, uns und unsere Mitmenschen zu schützen. Doch so praktisch es auch sein mag, dass viele tatsächlich aufs Homeoffice zurückgreifen können, so ist man auch hier nicht zwingend sicher, warnt „Security made in.Lu“. Cyberkriminelle schlafen nicht und machen vor der momentanen Krise keinen Halt, deshalb haben die Experten eine Liste an Sicherheitsmaßnahmen zusammengestellt, die vor Cyberattacken im trauten, doch nicht immer ideal ausgerüsteten Heim schützen sollen.

Immer auf dem neusten Stand

Wenn es um das physische Equipment, wie Laptop, Computer, Handy, USB-Schlüssel, Tablets und so weiter geht, gibt es vor allem eine Grundregel zu beachten: Nichts unbeaufsichtigt lassen und technologisch immer auf dem neusten Stand sein. Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass Berufstätige sich nun alle neues Material zulegen müssen. Es soll darauf geachtet werden, dass sämtliche Updates stets sorgfältig durchgeführt werden: das gilt sowohl für das „operating system“ (iOS, Android, ...) als auch für die Software und, ganz wichtig, für das Antivirus-Programm.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, befindet man sich schon auf der etwas sichereren Seite. Zudem sollte allerdings auch darauf geachtet werden, dass in den eigenen vier Wänden ebenfalls mit der nötigen Sorgfalt mit sensiblen Daten und vertraulichen Informationen umgegangen wird. Sollten Geräte unbeaufsichtigt sein oder gerade nicht gebraucht werden, sollten sie bestenfalls ausgeschaltet oder wenigstens gesperrt sein. Die Experten raten, starke Passwörter und Multi-factor Authentifikationssysteme zu benutzen, um im Falle eines Diebstahls oder Verlusts Risiken zu minimieren. Außerdem sollte dafür gesorgt werden, dass in letzteren Fällen sämtliche Daten auch aus der Distanz noch gelöscht werden können, damit keine Dritten Zugriff auf vertrauliches Arbeitsmaterial bekommen.

Professionell und verschlüsselt

Für E-Mails gilt: Weiterhin die berufliche E-Mail Adresse benutzen. Sollte es dennoch nicht zu vermeiden sein die private zu benutzen, rät „Security made in.Lu“ verschlüsselte Nachrichten zu verschicken und keinesfalls persönliche oder vertrauliche Informationen im Betreff zu nennen.

Genauso sollte auch darauf geachtet werden, keine öffentlichen oder unbekannte Netzwerke zu benutzen. Sollten Leute im Homeoffice keinen Zugriff auf ein eigenes WLan-Netzwerk haben, so soll über das 3G- oder 4G-Netzwerk verbunden werden. Wer nicht mit dem Firmennetzwerk verbunden ist, sollte zudem beachten, regelmäßig Back-ups zu machen. „Remote access software“ soll den Experten zufolge nur in dringenden Fällen genutzt werden.

Weitere Informationen unter securitymadein.lu