LUXEMBURG
INGO ZWANK

Über das polizeiliche Veranstaltungskonzept auf der „Schueberfouer 2017“

„Wir sind bestmöglichst vorbereitet“: Nicht zuletzt mit Blick auf die Aktualität zeigt sich die luxemburgische Polizei für den „Großevent Schueberfouer“ gerüstet. „Wir sind vorbereitet, wir sind sichtbar und werden sehr präsent sein“, sagte der Pressesprecher Frank Stoltz im „Journal“-Gespräch.

In erster Hinsicht natürlich mit dem Kommissariat Fouer, die von den Beamten der Kommissariats Limpertsberg und weiteren Polizisten aus dem Land besetzt ist. „Diese Wache ist von 14.00 bis Ende die Anlaufstation bei Anliegen der Bürger“, sagte Stoltz.

Mit dem Verweis darauf, dass permanente Fußstreifen über das Gelände stattfinden werden, inklusive dem angrenzenden Park. „Auch die Hundeführer und ausländische Kollegen aus Deutschland, Frankreich und Belgien kommen hier mit zum Einsatz.“ Nicht zu vergessen die Zivilbeamte, „die auch ihre Runden auf dem Rummel drehen können.“ Zu späterer Stunde werden hier dann vor allem die Sperrstunde und mögliche Lärmaspekte kontrolliert und notfalls geahndet werden. Ein Auge werden die Beamten auch auf und in die Stände werfen. „Und hier auf mögliche ‚Verbotene Waffen‘, die vielleicht zum Verkauf angeboten werden.“

Keine Eingangskontrolle à la Oktoberfest

Die Eingänge der Fouer werden mit Betonblöcken versehen. „Wir wissen natürlich um den Aspekt der ‚Waffe Auto‘“, sagt Stoltz, mit den Barrieren will man Geschehnissen wie Nizza vorbeugen. „Man muss aber betonen, dass wir uns immer noch auf dem Sicherheitsniveau 2 bewegen, es liegen uns keine konkreten Gefahrenhinweise vor“, betont der Sprecher. Damit bewege man sich auf dem gleichen Sicherheitsstand wie auch im letzten Jahr. Der Messeplatz wird auch videoüberwacht, Eingangskontrollen wie beispielsweise auf dem Oktoberfest werden aber nicht stattfinden, wie Stoltz präzisiert.

Im Umfeld der Messe ist ebenfalls die Verkehrspolizei aktiv, die sich vor allem den Parksündern und dem Verkehrsfluss rund um den Glacis widmen wird.

„Verlorene Kinder - Schueberfouer“

Natürlich ist auch das Kommissariat auf der Schobermesser wieder besetzt. Jedes Kind, das sich in Begleitung seiner Eltern im Polizeirevier am Haupteingang der Schueberfouer präsentiert, erhält einen Badge. Dieser erlaubt, im Falle wo das Kind verloren geht, eine zügige Zusammenführung, wie die Polizei mitteilt. Einmal registriert, ist der Badge quasi die ganze Zeit der Messe „gültig“.

Einschreibungen sind online bereits auf der Seite www.police.lu möglich; hier der direkte Link: www.tinyurl.com/KinderFouer