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Der „World Backup Day“ mahnt zur Sicherheits-Kopie

Der 31. März ist der „World Backup Day“ und soll eigentlich daran erinnern, dass eine regelmäßige Sicherung der eigenen Dateien durchaus angebracht ist. Leider ist die Erinnerung nicht unangebracht: Sehr viele Nutzer legen noch immer keine Sicherung an, tun es zu unregelmäßig oder nutzen dafür das falsche Medium.

Wie aus einer Studie des Marktforschungsunternehmens iVOX für den Festplattenhersteller Seagate in Belgien hervorgeht, ist das Sicherungsverhalten der Durchschnittsnutzer alles andere als berauschend. Nur knapp 57 Prozent der Befragten Belgier wissen demnach überhaupt, was eine Sicherheitskopie überhaupt ist - was auch erklären würde, warum nur knapp jeder Dritte überhaupt eine Sicherungskopie anfertigt.

Kleiner Aufwand gegen ein großes Risiko

Dabei können die Daten sehr schnell futsch sein: Es reicht schon, dass das Gerät mit den gespeicherten Daten den Geist aufgibt - ob durch technischen Defekt oder durch einen Elektroschaden, Wasserschäden oder andere Einwirkung. Viren und Malware lösen laut der Studie immerhin schon zu sieben Prozent einen Datenverlust aus. Logisch: Im Fall eines Virenangriffs muss das komplette System neu aufgesetzt werden, um auch wirklich sicher zu sein. Daher lohnt es sich, in regelmäßigem Abstand eine Sicherung anzulegen.

Tut man das nicht, gehen viele Erinnerungen mit der Zeit verloren; jeder Zehnte Nutzer hat etwa laut der Studie keine Bilder seiner Kindheit mehr, nur die Hälfte aller Nutzer hat noch alle Fotos bei Hand. Bei wichtigen Dokumenten wie Abschlussarbeiten oder Kontrakten dürfte es ähnlich aussehen.

Beliebteste Methode zur Sicherung ist laut der Studie auch weiterhin die externe Festplatte: Knapp 67 Prozent setzen auf ein externes Medium, um die Daten sicher zu wissen und auch im Notfall noch darauf zurückgreifen zu können. Knapp 33 Prozent bevorzugen hingegen eine Cloud-Lösung, um eine Sicherung anlegen zu können. Dabei sollte man sich aber bewusst sein, dass eine Cloud-Lösung zwar bequemer scheint, im Notfall aber nicht unbedingt immer erreichbar sein kann - etwa im Fall, wo ein Cloud-Dienst gerade vom Netz ging oder selbst technische Probleme hat. Die externe Festplatte hingegen kann selbst verwahrt werden und bleibt damit auch vor Hack-Angriffen und Viren sicher, so lange sie nicht angeschlossen und im Gebrauch ist.